Ekkehard Band verstorben: Kondolenzbuch im Rathaus Schöneberg

Der Bezirk trauert um Ekkehard Band. Der SPD-Politiker war zehn Jahre Tempelhof-Schönebergs Bürgermeister. (Foto: HDK)
Berlin: Rathaus Schöneberg |

Tempelhof. Am 8. März ist der frühere Bürgermeister von Tempelhof-Schöneberg, Ekkehard Band, im Alter von 71 Jahren verstorben. Der Sozialdemokrat lenkte den Bezirk von 2001 bis 2011.

Ekkehard Band, am 11. Februar 1945 in Thalberg geboren, war verheiratet, Vater zweier Kinder und lebte zuletzt in Schöneberg. Seine Karriere startete er 1965 mit einer Ausbildung als Stadtinspektoranwärter beim Bezirksamt Zehlendorf und trat 1967 in die SPD ein. Nach einem Studium an der Verwaltungsakademie Berlin arbeitete Band als Regierungsdirektor beim Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses und gehörte von 1985 bis 1995 der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Tempelhof an, deren Vorsitzender er von 1991 bis 1995 war. Ende 1995 wurde er zum Stadtrat für Volksbildung und Wirtschaft in Tempelhof gewählt und war zudem noch Kreisvorsitzender der SPD Tempelhof.

Im Rahmen der Bezirksfusion mit Schöneberg, die 2001 wirksam wurde, wählte ihn die BVV zunächst zum Stadtrat für Schule, Bildung und Kultur für den neugebildeten Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Nach den vorgezogenen Neuwahlen zum Abgeordnetenhaus und den Bezirksverordnetenversammlungen wurde Band im Oktober 2001 zum Bürgermeister von Tempelhof-Schöneberg und Stadtrat für Personal, Finanzen, Wirtschaft und Bürgerdienste gewählt. 2006 wurde er als Bezirksbürgermeister für eine zweite Amtsperiode wiedergewählt.

Bis einschließlich 18. März können sich die Berliner jeweils von 8 bis 18 Uhr in das im Rathaus Schöneberg am John-F.-Kennedy-Platz ausliegende Kondolenzbuch eintragen. HDK
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