Delegation aus der Partnerstadt Amstelveen zu Gast

Bürgermeisterin Mirjam van ’t Veld, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und ein Experte der Daimler AG im Werk in Marienfelde.

Tempelhof-Schöneberg. Vertreter der Tempelhof-Schöneberger Partnerstädte und -landkreise geben sich in diesen Tagen die Klinke in die Hand. Nach den Winzern aus Bad Kreuznach besuchte nun eine Abordnung aus dem niederländischen Amstelveen den Bezirk.

Bürgermeisterin Mirjam van ’t Veld, Stadtrat Jeroen Brandes und die anderen Delegationsmitglieder interessierte insbesondere, wie Berlin den Flüchtlingsansturm bewältigt. Amstelveen mit 90 000 Einwohnern bereitet sich auf die Aufnahme von rund 400 Flüchtlingen vor. Seit 8. Februar kontrollieren die Niederlande die Grenze zu Deutschland strenger. Ziel ist es, Schleuser zu schnappen und einreisende Flüchtlinge zu erfassen. Wer Asyl beantragt, wird zunächst zu einer Sammelstelle gebracht.

Die niederländischen Gäste besuchten während ihres dreitägigen Aufenthalts die Gemeinschaftsunterkunft am Kirchhainer Damm und die Notunterkunft im ehemaligen Flughafen Tempelhof. Im Interkulturellen Haus in Schöneberg und beim Quartiersmanagement Schöneberger Norden informierten sie sich über Projekte für und mit Flüchtlingen. Auf dem Besuchsprogramm stand auch ein Besuch im Schöneberger Gewerbehof Bülowbogen 66 und im Mercedes-Benz-Werk in Marienfelde.

Die Städtepartner vereinbarten den Austausch von Verwaltungsmitarbeitern im Rahmen gemeinsamer Projekte. Sie beschäftigen sich in der Hauptsache mit wirtschaftlicher Entwicklung, gesellschaftlicher Teilhabe und mit dem demografischen Wandel. Schwerpunkt aller Projekte wird die Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen sein. 2017 feiern Tempelhof-Schöneberg und Amstelveen ihre 60-jährige Jumelage. Dann wird eines dieser Projekte im Mittelpunkt des Jubiläumsjahres stehen. KEN
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