Delegation in polnischer Partnerstadt Koszalin

Tempelhof-Schöneberg. Stadtpräsident Piotr Jedlinski hatte eingeladen und Bürgermeisterin Angelika Schöttler, Baustadtrat Daniel Krüger und Fraktionsvertreter von SPD, Grünen und CDU reisten Ende Oktober gern ins polnische Koszalin.

Anlass waren die Vorbereitungen für das Jubiläum zum 20-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft. Die Partnerschaft zwischen dem damaligen Bezirk Schöneberg und der 108 000 Einwohner zählenden, zweitgrößten Stadt in der Woiwodschaft Westpommern und ein bedeutender Bahnknotenpunkt, wurde am 21. September 1995 begründet. Seither gibt es einen regen Austausch in Form von Jugendbegegnungen und Aktivitäten in Sport und Kultur.

Angelika Schöttler und ihre Delegation waren aber auch wegen des Hanza-Jazzfestivals angereist, an dem sich eine Band aus Tempelhof-Schöneberg beteiligte. Sie wurde von Lutz Fussangel, dem Leiter des Fachbereichs Jazz in der Leo Kestenberg Musikschule geleitet. Nach der feierlichen Eröffnung des Jazzfestivals in der neu errichteten Philharmonie von Koszalin gab es eine Vielzahl von Konzerten an verschiedenen Spielorten.

Tempelhof-Schönebergs Bürgermeisterin würdigte die enge Zusammenarbeit junger Menschen auf beiden Seiten. "Damit lernen sie einander besser kennen und bauen gegenseitige Vorurteile ab", sagte Angelika Schöttler. Vom 3. bis 6. Dezember sind Jugendliche aus Koszalin zu Gast beim Internationalen Jungen Filmfestival REC in der ufa-Fabrik in Tempelhof, wo sie eine eigene Produktion präsentieren werden.


Karen Noetzel / KEN
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