Zwei Bezirke gehen zusammen

Tempelhof-Schöneberg. Die Bezirke Tempelhof-Schöneberg und Charlottenburg-Wilmersdorf wollen bei den städtischen Wochenmärkten zusammenarbeiten.

Charlottenburg-Wilmersdorf wolle gerade beim Marktamt, das gute Jahresergebnisse erwirtschaftet, kein Personal einsparen, wie es der Senat vorgeschrieben habe, so Oliver Schworck in der Sondersitzung der Bezirksverordnetenversammlung am 17. Juni auf eine große Anfrage der CDU-Fraktion. Tempelhof-Schönebergs zuständiger Stadtrat hat bereits mit seinem Amtskollegen aus dem Nachbarbezirk, Marc Schulte (beide SPD), erste Gespräche geführt.

Danach soll es künftig nur noch eine Marktverwaltung mit Standort in Tempelhof-Schöneberg geben. Damit der andere Bezirk mitreden kann, ist an die Einrichtung eines Marktbeirats gedacht, der mindestens zweimal im Jahr tagt. Er könnte aus den zuständigen Stadträten, je zwei Mitgliedern der beiden Bezirksverordnetenversammlungen beziehungsweise Vertretern der Markthändler beider Bezirke bestehen.

Soll ein Marktstandort aufgegeben werden, kann das nur geschehen, wenn der Beirat mehrheitlich zustimmt. Wie diese Mehrheit aussieht, muss noch geklärt werden wie auch andere offene Punkte. Für dieses neue regionale Betriebsmodell der Wochenmärkte muss auf jeden Fall die Senatsverwaltung für Finanzen ihre Zustimmung geben.


Karen Noetzel / KEN
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