Am Denkmaltag gibt es viel zu entdecken

Sicherlich nicht das schönste, aber eines der spannendsten Denkmäler in Schöneberg: der Hochbunker in der Pallasstraße. (Foto: Liptau)

Schöneberg. Beim Tag des offenen Denkmals am kommenden Wochenende, 8. und 9. September, können Besucher in der ganzen Stadt wieder auf Entdeckungstour gehen. Auch in Schöneberg und Friedenau gibt es zahlreiche spannende Angebote.

Natürlich sind die berühmtesten Denkmäler und Institutionen im Bezirk ganz vorn mit dabei. So zum Beispiel die Bauten rund um die Torgauer Straße, vom S-Bahnhof Schöneberg bis zum Gasometer. Die Bürgerinitiative Gasometer bietet an beiden Tagen einen Rundgang jeweils um 14 Uhr an, Treffpunkt ist an der Ecke Torgauer, Dominicusstraße. Vertreten ist auch der Alte St. Matthäus-Kirchhof an der Großgörschenstraße 12-14 mit Führungen an beiden Tagen um 14 Uhr. Einen ganz besonderen Einblick wird es in der ehemaligen Augusta-Schule und im Hochbunker in der Pallasstraße geben. Durch die Gebäude wird an beiden Tagen um 14 Uhr geführt, hier ist eine Anmeldung unter 902 77 61 63 oder mail@museentempelhof-schoeneberg.de bis zum 6. September erforderlich. Auch Bauten, die einem landläufig nicht sofort als besondere Baudenkmale einfallen, werden sich an diesem Wochenende präsentieren. So zum Beispiel die Rheingau-Oberschule in der Schwalbacher Straße 3-4, die Friedrich-Bergius-Schule am Perelsplatz, ein Wohn- und Geschäftshaus von 1907 in der Isoldestraße 9 und einige mehr. Natürlich sind auch die meisten Kirchen geöffnet.

Das ausführliche Programm liegt in gedruckter Form an einigen Stellen in der Stadt, beispielsweise in Kulturinstitutionen aus und ist im Internet unter www.berlin.de/denkmaltag zu sehen. Zudem gibt es am Sonnabend von 8 bis 18 Uhr und am Sonntag bis 16 Uhr eine Info-Hotline unter 50 56 22 56.

Ralf Liptau / flip
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