Bezirk lädt im Juni Vertreter aller Partnerstädte ein

Seit 1964 erinnert eine Bronzeplatte am Rathauseingang an die Rede des 1963 ermordeten Präsidenten. (Foto: Liptau)

Schöneberg. Im kommenden Juni jährt sich die berühmte Rede des damaligen US-Präsidenten John-F.-Kennedy vor dem Rathaus Schöneberg zum 50. Mal. Für die Organisation des Festakts ist zwar die Senatskanzlei zuständig - der Bezirk hat trotzdem auch eigene Pläne.

Seit einigen Tagen wird darüber spekuliert, ob US-Präsident Barack Obama wohl zum goldenen Jubiläum der Rede seines Vorgängers nach Berlin kommen wird. Ob er dabei auch dem Rathaus Schöneberg einen Besuch abstatten wird, ist fraglich. Hier hatte Kennedy vor 50 Jahren die berühmten Worte "Ich bin ein Berliner" gesagt. Der Rathausvorplatz ist seither nach ihm benannt. So oder so, der Bezirk will sich im Jubiläumsmonat um eigene internationale Gäste kümmern. Wie Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) ankündigte, erwarte sie in der Zeit zwischen dem 25. und 28. Juni Vertreter aller Tempelhof-Schöneberger Partnerstädte zu einem Festakt. Dabei, so die Bürgermeisterin, sollen die Gäste einerseits ein touristisches Programm geboten bekommen. Sie würden aber auch "in Diskussionsrunden und Workshops über die Ziele und Erfolge, aber auch Schwierigkeiten und Probleme der Städtepartnerschaften diskutieren". Der Bezirk unterhält insgesamt 14 Städtepartnerschaften im In- und Ausland.

Deren Kurzcharakteristiken sind im Internet zu sehen unter http://asurl.de/2ym.

Ralf Liptau / flip
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