Die jüdische Frau

Schöneberg. "Furcht und Elend des Dritten Reiches" nannte Bert Brecht eine Szenenfolge, die er 1938 im amerikanischen Exil schrieb. Ein eindringlicher, erschütternder Teil daraus ist "Die jüdische Frau". Frankfurt am Main des Jahres 1935: Judith Keith packt die Koffer. Sie will Deutschland verlassen, um ihren Mann, den Oberarzt einer städtischen Klinik, nicht zugrunde zu richten. In ihre Fluchtpläne ins Ausland ist nur eine Freundin eingeweiht. Judith Keiths Mann akzeptiert ihre Entscheidung. Im Rahmen des Bezirksfestivals Crosskultur spielt die Russische Bühne, Kurfürstenstraße 123, am 12. Dezember das Brecht-Stück in deutscher Sprache. Zur Vorstellung um 20 Uhr hat sich Bürgermeisterin Angelika Schöttler angekündigt. Unter der Regie von Inna Sokolova-Gordon ist Irina Bessarab in der Rolle der Judith Keith zu erleben; www.russische-buehne.de.


Karen Noetzel / KEN
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