Polizeieinsatz in der Eisenacher Straße

Schöneberg. Ein Mann hat am 26. Juni mit Straftaten die Motz- und die Eisenacher Straße in Atem gehalten. Der 38-Jährige prellte die Zeche, warf mit einem Glas, versetzte Faustschläge, flüchtete in seinem Auto, verursachte einen Unfall und leistete bei der Festnahme Widerstand.

Schon nachmittags ab 16 Uhr hatte der Mann in einer Bar in der Motzstraße ordentlich über den Durst getrunken. Er pöbelte herum und schleuderte schließlich ein Glas in Richtung des Barkeepers, das diesen glücklicherweise nicht traf. Einem Gast schlug der Randalierer mit der Faust ins Gesicht. Er bezahlte seine Rechnung nicht, sondern flüchtete aus dem Lokal und fuhr mit seinem Auto, einem Chrysler, davon.

Inzwischen war es 19 Uhr geworden. In der Eisenacher Straße rammte der Mann einen Golf, als er versuchte an diesem vorbei zu fahren. Danach wollte er zwischen zwei Autos durchfahren, was ebenfalls misslang. Er wendete, um in entgegengesetzter Richtung zu fliehen. Dabei hätte er beinahe den Golffahrer erfasst, der ausgestiegen war, um den Schaden zu begutachten.

Anhand des Kennzeichens konnte die alarmierte Polizei ermitteln, dass der Randalierer und Zechpreller in der Eisenacher Straße wohnt. Den Beamten wurde aber nicht geöffnet. Als ein Nachbar den Polizisten Zugang verschaffte, kam ihnen der Tatverdächtige entgegen, weigerte sich aber, sich auszuweisen und leistete bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand.

Das Unfallfahrzeug fanden die Polizisten in der Habsburgerstraße und beschlagnahmten es. Ermittlungen ergaben, dass der Mann keinen Führerschein besitzt. Er muss sich jetzt wegen Körperverletzung, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Zechbetrug, Verkehrsunfallflucht, Widerstand und Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten.


Karen Noetzel / KEN
0
Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.