Regenbogen- und Olympiaflagge vor dem Rathaus

Wehen gemeinsam für die Menschenrechte: die Regenbogen- und die Olympiaflagge. (Foto: Liptau)

Schöneberg. Ein deutliches Zeichen von Bezirksverordnetenversammlung (BVV) und Bezirksamt: Seit Beginn der olympischen Winterspiele im russischen Sotschi hängen vor dem Schöneberger Rathaus zwei Regenbogen- und eine Olympiaflagge.

Die Fraktion der Piraten hatte in die Januar-Sitzung der Bezirksverordneten den Antrag eingebracht, wonach das Bezirksamt im Namen der gesamten Bezirkspolitik Flagge zeigen sollte. Sie forderte, vor dem Rathaus Schöneberg die Regenbogen- gemeinsam mit der Olympiaflagge zu hissen, um so ein Zeichen gegen Intoleranz und Homophobie zu setzen. Der Antrag war von allen Fraktionen einstimmig angenommen worden. Die russische Regierung hatte im vergangenen Jahr ein Gesetz erlassen, wonach positive Äußerungen über Homosexualität gegenüber Minderjährigen nun strafbar ist.

Die Regenbogenflagge wird seit knapp 20 Jahren traditionell zum Christopher Street Day im Frühsommer vor dem Schöneberger Rathaus gehisst. Anfang der 90er-Jahre setzte das damalige Bezirksamt Schöneberg damit schon einmal ein eindeutiges und wegweisendes Zeichen. In der Zwischenzeit weht die Regenbogenflagge im Sommer auch vor zahlreichen anderen Rathäusern Berlins und in anderen deutschen Städten.


Ralf Liptau / flip
0
Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.