Ein Haus der Parität für Schöneberg: Investor schenkt Bürgerstiftung Trias ein Grundstück

Berlin: Am Lokdepot |

Schöneberg. Dank einer Grundstücksschenkung des Berliner Projektentwicklers UTB kann die gemeinnützige Bürgerstiftung Trias für Boden, Ökologie und Wohnen auf einem rund 4000 Quadratmeter großen Areal zwischen Duden- und Kolonnenstraße ein Appartementwohnhaus für Menschen mit Behinderungen errichten.

Entstehen sollen ab Sommer nächsten Jahres 36 Wohnungen, außerdem eine Kita mit 40 Plätzen für Kinder ab sechs Monaten bis zur Einschulung, eine Wohngruppe für Menschen ab 60 Jahren sowie ein ehrenamtliches, sogenanntes Repair-Café.

Dort kann man allein oder mit anderen seine kaputten Dinge reparieren: Kleider, Möbel, Elektrogeräte, Fahrräder, Spielzeug und anderes mehr. Werkzeug und Material für alle möglichen Reparaturen sind vorhanden. Experten wie Elektriker, Schneider, Tischler oder Fahrradmechaniker sind dann vor Ort.

Die Stiftung kooperiert bei ihrem Projekt „Appartementwohnen LOK 18“ mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und weiteren gemeinnützigen Trägervereinen der Wohlfahrtspflege.

Die Initiative für das betreute Wohnen war vom Bezirksamt ausgegangen. Sozial- und Stadtentwicklungsstadträtin Sibyll Klotz (Bündnis 90/Grüne) dankte dem Investor und der Stiftung dafür, dass sie die Anregung aufgegriffen haben. Für Menschen, die auf Betreuung angewiesen sind, werde es immer schwieriger, bezahlbare Wohnungen im Innenstadtbereich zu finden und damit die Möglichkeit zu bekommen, in ihrem gewohnten Kiez zu bleiben. „Durch die Übertragung des Grundstücks an die Stiftung Trias ist außerdem sichergestellt, dass dieser Wohnraum dauerhaft erhalten bleibt und nicht im Rahmen eines Weiterverkaufs wieder verloren geht“, so die Stadträtin. KEN

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