Eröffnung des neuen Spielgeräts am Insulaner

Alle wollen hinauf zur "Himmelsbrücke". (Foto: KEN)

Schöneberg. Gemeinsam mit vielen Kindern hat Baustadtrat Daniel Krüger (CDU) kürzlich das neue Spielgerät auf dem Spielplatz Insulaner eingeweiht.

Die Jungen und Mädchen der vierten und fünften Klassen der Lindenhof-Grundschule warteten gespannt darauf, dass Stadtrat Krüger den Startschuss zum Erklettern des über elf Meter hohen "Riesen-Seilzirkus mit Kanzel und Röhrenrutsche" gab. Schulleiterin Monika Stein dankte für die Einladung zur Eröffnung, zu der das Tempelhof-Schöneberger Grünflächenamt ein mobiles Büffet mit Süßigkeiten mitgebracht hatte.

Das neue Spielgerät sei ein Unikat und gebe es in Berlin so nur einmal, versicherte Baustadtrat Daniel Krüger den Zehn- und Elfjährigen. Die hatten noch Fragen an den Stadtrat, bevor sie den Sternenhimmel endgültig erstürmten. "Hält die Rutsche mich auch aus?" "Kann ich von den Seilen abstürzen?" Von den Fachleuten kamen die beruhigenden Antworten: Die Rutsche trägt auf jedem Meter bis zu 100 Kilogramm und: Man fällt nicht tief im wohl durchdachten Seilnetz.

Der Turn- und Kletterspaß für Sechs- bis Zwölfjährige steht auf einer Fläche von über 420 Quadratmetern. Die Idee zur "Himmelsbrücke mit Sternenhimmel" von der Pyramidenspitze zum Rutschenturm lieferten das benachbarte Planetarium und die Sternwarte auf dem Insulaner. Das Thema Astronomie klingt ebenso in dem "Schwarzen Loch" im Innern der Seil-Pyramide an wie in dem Stern und dem Planeten Saturn auf den beiden Hauptmasten der Konstruktion.

Bedauerlicherweise gab es schon vor der Eröffnung einen ersten Vandalismusschaden. Unbekannte hatten aus der Decke der Himmelsbrücke Sterne herausgeschnitten. Der Schaden ist behoben. Zudem ist beobachtet worden, wie Kampfhunde, von ihren Besitzern animiert, Teile des Spielgeräts verbissen haben. Die Spuren sind deutlich sichtbar.

Das Spielgerät am Insulaner wurde aus Mitteln des "Kindertagesstätten- und Spielplatzsanierungsprogramms" (KSSP) finanziert. 2014 standen 611 000 Euro zur Verfügung, in diesem Jahr sind es 556 000 Euro. In den kommenden Wochen und Monaten wird Baustadtrat Daniel Krüger noch weitere sanierte und erweiterte Spielplätze im Bezirk eröffnen können.

Die stellvertretende BV-Vorsteherin, Martina Zander-Rade (Bündnis 90/Grüne), zeigte sich vor Ort begeistert von dem neuen Spielgerät. "Ich mag die klassischen Kinderspielplätze mit Schaukel, Rutsche und etwas zum Klettern", sagte sie.


Karen Noetzel / KEN
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