Özlem Topuz ist Tempelhof-Schönebergs "Kosmopolita" 2014

Die "Kosmopolita" 2014, Özlem Topuz (2.v.r.), zwischen Bürgermeisterin Angelika Schöttler, Schirmherrin Rita Süssmuth und Gabriele Gün Tank (links). (Foto: BA)

Tempelhof-Schöneberg. Tempelhof-Schöneberg hat den "Kosmopolita" 2014 verliehen. Der Bezirkspreis, der an Mädchen, Frauen, Gruppen oder Organisationen vergeben wird, die sich herausragend und beispielgebend für das interkulturelle Leben einsetzen, ging in diesem Jahr an Özlem Topuz.

Özlem Topuz engagiert sich seit mehr als einem Jahrzehnt im Bezirk. Vor mehr als 100 Gästen ehrten Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD), Rita Süssmuth, Schirmherrin des mit 1000 Euro dotierten Kosmopolita-Preises, und die Integrationsbeauftragte des Bezirks, Gabriele Gün Tank, Topuz für ihre unermüdliche Arbeit, Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund zu aktivieren und zu motivieren.

Eines der jüngsten Projekte Özlem Topuz’, der starken, herzlichen Frau, wie sie viele charakterisieren, war ein Jugendaustausch zwischen den Partnerstädten Mersin in der Türkei, Nahariya in Israel und Tempelhof-Schöneberg. Er fand in diesem Sommer in der Türkei statt.

"Özlem, du hast diese großartige Anerkennung des Bezirks Tempelhof-Schöneberg sehr verdient", schrieb die SPD-Bundestagsabgeordnete für Tempelhof-Schöneberg, Mechthild Rawert, nach der Verleihung im Rathaus Schöneberg auf Facebook.

Die unabhängige Jury hatte in diesem Jahr noch einen zusätzlichen Ehrenpreis ausgelobt, den "Kosmopolita of Power". Mit ihm will der Bezirk das Engagement gegen Rassismus, Antisemitismus, Homosexuellenfeindlichkeit und Diskriminierung jeglicher Art würdigen. Die Anerkennung nahm "Les Migras" entgegen. Die Gruppe leistet seit dem Jahr 2007 in der Berliner Lesbenberatung die Antidiskriminierungs- und Antigewaltarbeit für lesbische und bisexuelle Migrantinnen.


Karen Noetzel / KEN
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