Pinel erwirbt Wohnhaus von Vivantes

Schöneberg. Das Wohnhaus für psychisch Kranke in der Dominicusstraße ist gerettet. Allerdings musste der Betreiber dafür den Höchstbieterpreis zahlen.

Am 7. Oktober haben die gemeinnützige Pinel-Gesellschaft und der landeseigene Krankenhausbetreiber Vivantes den Kaufvertrag unterzeichnet. Er ist allerdings noch nicht ganz in trockenen Tüchern. Es fehlt die Zustimmung der Aufsichtsräte und des Abgeordnetenhauses.

Mit einer Absage rechnet aber niemand. Der Vermögensausschuss des Abgeordnetenhauses hatte den Senat aufgefordert, den Verkauf des Grundstücks noch einmal zu überdenken, damit die gute Betreuung schwerst psychisch Kranker fortgesetzt werden kann.

Auch das Bezirksamt hatte Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos, für SPD) sowie Sozial- und Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) gebeten, das Wohnhaus nahe dem Schöneberger Rathaus an Pinel zu veräußern.

Die Verkaufsabsichten der Immobilie durch Vivantes hatte für viel Aufsehen in der Öffentlichkeit gesorgt.


Karen Noetzel / KEN
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