Unternehmen informierten sich zu Beschäftigung Behinderter

Tempelhof-Schöneberg. Arbeitsplätze schaffen für Menschen mit Behinderung: Das war Thema eines Treffens von Unternehmensvertretern mit Bürgermeisterin Angelika Schöttler.

Die SPD-Politikerin setzt sich dafür ein, dass Unternehmen im Bezirk mehr Mitarbeiter mit Behinderung beschäftigen oder ausbilden. 40 Gäste waren der Einladung der Rathauschefin zu einer weiteren Runde der Unternehmer-Veranstaltungsreihe gefolgt. Sie fand in der Mariendorfer Firma der Automatisierungstechnik, "Pepperl und Fuchs" in der Kitzingstraße statt.

Startschuss für die Veranstaltungsreihe war im Juni unter dem Motto "Inklusion: Win-Win für Unternehmen und für Fachkräfte mit Handicap". Ins Leben gerufen haben sie das bezirkliche Netzwerk "Thementisch Arbeit" und die Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Franziska Schneider.

Auf Einladung der Wirtschaftsförderung des Bezirks und in Zusammenarbeit mit dem Verein "Life" für Frauenbildung haben Fachleute der Abteilung Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit, der Integrationsfachdienste und der Deutschen Rentenversicherung erläutert, wie der Staat Unternehmer konkret bei der Beschäftigung von Behinderten fördert und unterstützt. Fragen zur Anpassung des Arbeitsplatzes und der Arbeitsplatzumgebung wurden genauso behandelt wie Möglichkeiten, Abläufe an die Behinderung angepasst zu organisieren.

Der Verpackungshersteller Fapack hat schon seit langem Menschen mit Behinderung erfolgreich ins Unternehmen integriert. Gemeinsam mit ihrer gehörlosen Mitarbeiterin Birgit Hartmann erläuterte Seniorchefin Dagmar Behrens, wie und mit welchen Unterstützungs- und Förderinstrumenten der Agentur für Arbeit die Einstellung von Birgit Hartmann ermöglicht werden konnte. "Die Beschäftigung von Mitarbeitern mit Behinderung ist ein Gewinn für alle Beteiligten", so Dagmar Behrens.

Die Veranstaltungsreihe wird fortgesetzt. Zum Treffen am 2. Dezember 17.30 bis 19.30 Uhr lädt "Life" in die Rheinstraße 45 ein. Thema ist dann das Bewerben mit Handicap.

Nähere Informationen gibt es bei der Behindertenbeauftragten Franziska Schneider unter 902 77 72 55.

Karen Noetzel / KEN
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