Einigung über Sanierung der Yorckbrücken

Berlin: Yorckbrücken |

Schöneberg. Über die Instandsetzung der ausgehängten Yorckbrücken ist eine Einigung erzielt worden.

Grundlage der Übereinkunft von Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Deutscher Bahn, Denkmalschutz, Grün Berlin und Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg ist eine neue statische Untersuchung. Ein Gutachterbüro hat verschiedene Varianten vorgelegt, wie das Tragwerk verstärkt, der Überbau von den Stützen und die Gelenke am Überbau zu schließen sind.

„Damit ist endlich die Voraussetzung geschaffen worden, die bereits ausgebauten Brücken über die Yorckstraße zu sanieren und die dringend benötigten Fuß- und Radwegverbindungen zwischen Gleisdreieckpark und Flaschenhalspark über die denkmalgeschützten Brücken herzustellen“, sagt Baustadtrat Jörn Oltmann (Grüne).

Er hofft, dass nun auch eine technische Lösung gefunden wird, um auf der bereits nach Maßgabe der Denkmalpflege restaurierten Brücke Nummer 5 an der Bautzener Straße zusätzlich einen Fuß- und Radweg zu installieren. Die Brücke würde den Gleisdreieckpark mit den öffentlichen Grünflächen an der Bautzener Straße und dem Bahnhof Südkreuz verbinden. Der Investor des entstehenden Quartiers Bautzener Straße hat sich vertraglich verpflichtet, über die Yorckbrücke 5 einen Radweg zu legen.

Bahn, Senatsverwaltung, Denkmalschutzbehörde und bezirkliches Stadtentwicklungsamt stimmen sich in diesen Tagen im Detail über die Brücken Nummer 5 und 15 ab. Stadtrat Jörn Oltmann rechnet noch im laufenden Jahr mit dem Baubeginn. Die Beteiligten erwarten zudem bis 2018 die bereits vertraglich vereinbarte Sanierung der Eingangsbrücken Nummer 1 in Schöneberg und Nummer 30 auf Kreuzberger Seite durch die Deutsche Bahn. KEN
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