Entwürfe für Umgestaltung der Kleistraße in der Urania

Schöneberg. Die BVG will in diesem Jahr die U-Bahn-Tunneldecke zwischen Wittenbergplatz und der Kreuzung An der Urania/Martin-Luther-Straße sanieren. Unmittelbar im Anschluss soll der westliche Teil der Kleiststraße umgestaltet werden.

Es ist geplant, die Straße als "Eingang zur City West" aufzuwerten. "Der wichtige Abschnitt östlich des Wittenbergplatzes erhält ein Stück mehr Aufmerksamkeit. Dies ist auch für die wachsende Zahl der Hotelgäste an diesem Ort wichtig", erläutert Stadtentwicklungsstadträtin Sibyll Klotz (Bündnis 90/Grüne). Der Bezirk nimmt für die Neugestaltung des Straßenzugs zwischen Wittenbergplatz und Eisenacher beziehungsweise Courbièrestraße rund eine Million Euro in die Hand. Es sind Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm "Aktive Zentren". Die Arbeiten sollen bis 2016 abgeschlossen sein. Eine Umgestaltung der Kleiststraße bis zum Nollendorfplatz ist bislang nicht vorgesehen.

2013 wurde eine Machbarkeitsstudie erarbeitet. Auch Vorschläge von Bürgern fanden dort Eingang. Der Studie folgte ein Gutachterverfahren, zu dem drei Berliner Landschaftsarchitektur- und Stadtplanungsbüros eingeladen worden waren. Sie präsentierten ihre Ergebnisse im November und Dezember externen Kollegen, Vertretern der Bezirksverwaltung, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, der Bezirksverordnetenversammlung, der BVG, des Managements für das Förderprogramm Aktive Zentren und Geschäftsleuten vor Ort.

Das Gremium entschied sich einstimmig für den Entwurf des Büros huterreimann Landschaftsarchitektur.

Die Pläne der Sieger sowie der anderen beiden Teilnehmer - Spath & Nagel Büro für Städtebau sowie Gesellschaft für Planung GFP - sind bis 30. Januar im Foyer der Urania Berlin, An der Urania 17, zu sehen.

Karen Noetzel / KEN
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