Bezirk bringt Bewerbung für den Titel „Fairtrade-Town“ auf den Weg

Bürgermeisterin Angelika Schöttler wirft am 7. Juni gemeinsam mit Vertretern der Steuerungsgruppe die Bewerbungsunterlagen ein. Foto: Wirtschaftsförderung Tempelhof-Schöneberg (Foto: Wirtschaftsförderung Tempelhof-Schöneberg)

Tempelhof-Schöneberg. Am Ende ging es schnell. Die Kriterien zum Erlangen des Titels „Fairtrade-Town“, Stadt des fairen Handels, sind erfüllt, die Bewerbungsunterlagen abgeschickt.

Die Entscheidung, sich für das Siegel zu bewerben, fiel im November 2014 in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) und das einstimmig.

Insgesamt fünf Kriterien hat der vergebende Kölner Verein „Trans-Fair“ zur Förderung des fairen Handels für den Titel aufgestellt. Dazu gehören neben dem BVV-Beschluss die Gründung einer Steuerungsgruppe und das Anwerben von Einzelhandel und Gastronomie, fair gehandelte Produkte anzubieten oder zu verwenden. Ebenfalls erfüllte Tempelhof-Schöneberg das Kriterium Öffentlichkeitsarbeit.

Der wichtigste Punkt zum Erlangen des Titels sei allerdings die Zivilgesellschaft, so die Wirtschaftsförderung des Bezirks. Hier habe es Tempelhof-Schöneberg sogar geschafft, mehr Vereine und Kirchengemeinden als notwendig für das Projekt zu gewinnen. Sehr engagiert war man vor allem am südlichen Stadtrand in Lichtenrade.

„Mit so vielen Aktiven im Bezirk habe ich die Hoffnung, dass wir das Thema Fairtrade auch in Zukunft erfolgreich weiterführen können“, so Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD). Mit der Auszeichnung, die der Bezirk hoffentlich bald erhält, will Tempelhof-Schöneberg „nachhaltig ein stärkeres Bewusstsein für die Produkte, die wir täglich konsumieren, wecken“, so Schöttler. KEN
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