Comeniusprojekt "Empathie für Tiere" in der Schule an der Jungfernheide

Xenia, Marvin, Edgaras, Josip und Nick bereiteten Willkommenstaschen für ihre Gäste vor. (Foto: Christian Schindler)

Siemensstadt. Die Schule an der Jungfernheide, Lenther Steig 1/3, beteiligt sich seit 2013 an dem Comenius-Projekt "Empathie für Tiere entwickeln". In der vergangenen Woche trafen sich die Teilnehmer in Berlin.

Die Vorbereitung lief schon seit Wochen auf Hochtouren. In der Schule an der Jungfernheide wurde Willkommensbeutel für die Gäste aus Großbritannien, Polen, Bulgarien, Litauen und der Türkei hergestellt. In anderen Gruppen befassten sich die Schüler damit, wie aus Abfallmaterialien brauchbares Spielzeug für Tiere gebastelt wird.

In der Schule an der Jungfernheide lernen Schüler der siebten bis zehnten Klassen. Nach erfolgreichem Mittlerem Schulabschluss haben sie die Möglichkeit, auf ein Oberstufenzentrum oder ein Gymnasium zu wechseln. In dem aktuellen Comenius-Projekt zum Tierschutz sind in den Partnerländern sowohl Gymnasien als auch Förderzentren eingebunden. Die Schüler lernen an der Sache, müssen sich aber auch sprachlich verständigen und soziale Kompetenzen einüben. Alle 19 Schüler, die jetzt in Spandau zu Gast waren, kamen in Gastfamilien unter.

Die Urkunden für die Teilnahme wurden ganz offiziell am 12. März im Bezirksverordnetensaal des Rathauses übergeben. Zuvor hatte die stellvertretende Bezirksverordnetenvorsteherin, Gaby Schiller (SPD), den Gästen die Bedeutung der Natur in Spandau erläutert - anhand seiner 13 Landschaftsschutzgebiete. Für die Jungfernheide-Schüler steht noch ein Besuch in der Türkei im Juni aus.


Christian Schindler / CS
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