Die Kegler bleiben: Stadtrat unterzeichnet Nutzungsvertrag für Siemens-Halle

Sportstadtrat Gerhard Hanke mit Vereinschef Thomas Unger und Kassierer Ralf Bruns.
Berlin: Robert-von-Siemens-Halle |

Siemensstadt. Mehr als zwei Jahre lang war ihre Zukunft ungewiss. Jetzt können die Kegler in der Robert-von-Siemens-Halle bleiben. Ein langjähriger Nutzungsvertrag wurde unterzeichnet.

Lange hatten die Kegler des in der Robert-von-Siemens-Halle beheimateten Vereins zittern müssen. Jetzt ist es sicher. Die Sportler können in der Halle weitertrainieren. Sportstadtrat Gerhard Hanke (CDU) unterzeichnete jetzt mit Vereinschef Thomas Unger und Kassierer Ralf Bruns einen langjährigen Nutzungsvertrag für die Kegelbahnen.

Möglich wurde das, weil der Bezirk das Grundstück nebst Siemens-Halle am Lenther Steig 7 von der Siemens AG gekauft und damit nicht nur für die Sportler, sondern auch für den Schulsport gesichert hat. Finanziert wurde der Grundstückskauf mit SIWA-Mitteln (wir berichteten). Zum 1. Oktober geht die Halle nun endgültig in den Besitz des Bezirks über.

„Dieses Beispiel zeigt, dass sich Mut, Entschlossenheit, Geduld, Beharrlichkeit und letztlich auch ein wenig Glück auszahlen können“, sagte Hanke. Schon lange Zeit sei klar gewesen, dass „der gefährdete Kegelstandort in Siemensstadt nur durch eine konzertierte Aktion und mit Unterstützung der Landesebene gerettet werden kann“. Hanke dankte allen Beteiligten und den Keglern für ihre beharrliche Unterstützung dieses Vorhabens. „Nun heißt es: gut Holz und alle Neune“, so der Stadtrat.

Die Sicherung der Halle für den Kegelsport ist auch deshalb von Bedeutung, weil es in Berlin nur noch drei Kegelbahnstandorte für den Vereinssport und zur Austragung von Turnieren und Meisterschaften gibt. Die Anlage am Lenther Steig ist dabei die einzige, die im Westteil der Stadt liegt. Der übrige Teil der Sporthalle wird von der Siemens Werkberufsschule und Spandauer Sportvereinen genutzt. uk
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