Arbeiten an der Bahnunterführung starten erst 2015

Im kommenden Jahr soll die Bahnunterführung der Klosterstraße nach diesem Entwurf endlich neu gestaltet werden. (Foto: BA)

Spandau. Mit der Umgestaltung der Bahnunterführung an der Klosterstraße wird es entgegen der Ankündigung in diesem Jahr nichts mehr werden. "Mit dem Beginn der Arbeiten ist erst 2015 zu rechnen", so Baustadtrat Carsten-Michael Röding (CDU) auf Anfrage.

"Schon länger war angekündigt, dass die Unterführung am Bahnhof Spandau eine hellere Beleuchtung erhalten und sauberer werden soll", wundert sich Volksblatt-Leserin Sylvia Otte. Bis heute seien dort jedoch keine Aktivitäten erkennbar. Dabei sei dies dringend notwendig. "Der Fußweg unter dieser Unterführung ist auch wegen des Taubendrecks einfach nur ekelig und erschreckend dunkel", berichtet Sylvia Otte.

"Derzeit bietet die Eisenbahn-Unterführung der Klosterstraße direkt neben den Spandau Arcaden keinen schönen Anblick", bestätigt denn auch Röding. Sie sei dunkel, laut und biete für Passanten keine angenehme Atmosphäre. Daher sei vorgesehen auch mit finanzieller Unterstützung des Einkaufszentrums die Aufenthaltsqualität in der Unterführung zu verbessern, so der Stadtrat.

"Licht und Lärmdämmung in einer künstlerisch ansprechenden Art sollen den Weg durch angenehmer machen", berichtet er. Das Bezirksamt habe daher im Januar dieses Jahres als Sieger eines Wettbewerbs für den geplanten Umbau das Team mit Fachleuten der Firmen "aletja plus", "livebau solutions" und "Air Ingenieurbüro" ausgewählt. Dessen Entwurf sieht die Gestaltung der Wände mit hinterleuchteten und schallabsorbierenden Feldern in unterschiedlichen Größen vor. Auch der Mittelstreifen wird in die Gestaltung einbezogen.

"Allerdings laufen derzeit noch die Abstimmungsgespräche mit der Deutschen Bahn", sagt Röding. Da der Bezirk bei diesem Projekt nicht als Bauherr fungieren könne, sei derzeit daran gedacht, das Bauvorhaben als Pilotprojekt mit der Werbefirma "Ströer Media AG" umzusetzen. Nach Abschluss entsprechender Verhandlungen rechnet der Stadtrat nun mit dem Baubeginn Anfang kommenden Jahres.


Michael Uhde / Ud
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