Beschwerden über defekte Leuchten

Swen Schulz wartet auf Licht. Laut Vattenfall werden einzelne Leuchten in der Westerwaldstraße wiederholt von Pkw beschädigt. (Foto: Ulrike Kiefert)

Spandau. Immer wieder beschweren sich Spandauer über defekte Laternen. Sie brennen entweder gar nicht oder pausenlos. Wie in der Imchenallee oder in der Westerwaldstraße.

Defekte Laternen sind in Spandau keine Seltenheit. Vielerorts leuchten sie nur spärlich oder brennen den ganzen Tag über. Wiederholt kommen Beschwerden aus der Westerwaldstraße im Falkenhagener Feld und aus der Imchenallee in Kladow. Auch der Bundestagsabgeordnete Swen Schulz (SPD) wurde von dortigen Anwohnern mehrfach auf das Problem angesprochen. Weshalb er sich an die Vattenfall GmbH für Berlin wandte, konkret an die Abteilung „Berlinlicht“. „Dort ist man anscheinend ernsthaft um Verbesserungen bemüht. Ich hoffe, dies wird auch bald sichtbar“, fasst Swen Schulz die Antwort zusammen.

Wie das Unternehmen mitteilt, mussten in der Westerwaldstraße immer wieder einzelne frei stehende Lichtmasten repariert oder ausgetauscht werden, weil sie in den letzten drei Jahren teilweise bis zu dreimal von Autos angefahren und beschädigt worden seien. Vattenfall will dem Land Berlin als Eigentümer der Anlagen darum jetzt Sicherungsmaßnahmen wie Poller vorschlagen.

Im betroffenen Abschnitt der Imchenallee stehen Gashängeleuchten. Diese sind in ganz Berlin in einem schlechtem Zustand. Meist sind die Schaltgeräte defekt. Andere Leuchten seien in der Imchenallee aber nicht einsetzbar, da es sich um einen Gasversorgungsabschnitt mit Mitteldruckleitungen handelt. Um die Verkehrssicherungspflicht bei den fünf betroffenen Leuchten zu gewährleisten, hat Vattenfall sie auf „Dauerbetrieb“ gestellt. Darum leuchten sie auch tagsüber. Inzwischen sei jedoch eine Spezialfirma damit beauftragt worden, die fünf Gashängeleuchten umzubauen und in den Normalbetrieb zu überführen, informiert Vattenfall.

In Berlin gibt es rund 195 000 Elektroleuchten und noch etwa 35 000 Gasleuchten. Aus historischen Gründen ist gut die Hälfte älter als 25 Jahre. Weshalb das Land Berlin den Bestand sukzessiv erneuern will. uk
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Betty Flatcher aus Hakenfelde | 14.04.2016 | 21:07  
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