Bezirk will bis 2019 mindestens 25 Millionen verbauen

Spandau. Für die Haushaltsberatungen des Bezirksamts haben Baustadtrat Carsten-Michael Röding und Bildungsstadtrat Gerhard Hanke (beide CDU) eine gemeinsame Vorlage erarbeitet. Sie listen Investitionsvorhaben ihrer beiden Abteilungen auf.

"Investitionen für 2015 bis 2019 von jährlich 5 Millionen Euro sind wieder möglich, nachdem der Bezirk keine Einsparungen im Haushalt mehr einplanen muss", erläutert Röding. Insgesamt stünden für die kommenden fünf Jahre für die Investitionsplanung der Havelstadt 25 Millionen Euro zur Verfügung. Die sollten schwerpunktmäßig in die Bereiche Schulbau, Straßenbau sowie im Grünbereich in Spielplätze investiert werden.

Im Bereich Schule und Bildung sind etwa in Siemensstadt der Neubau einer Sporthalle für die Robert-Reinicke-Grundschule sowie die energetische Sanierung und der Bau von Fachräumen an der Carl-Friedrich-von-Siemens-Oberschule vorgesehen. Mehrere Projekte sollen im Grünbereich umgesetzt werden. Neben dem Umbau der kleinen Badewiese in Gatow mit dem Schwerpunkt Spielplatz sind ein Ersatzbau für den maroden Spielplatz am Spandauer Burgwall sowie 2016 der Neubau eines Spielplatzes am Gorgasring vorgesehen.

Noch 2015 soll in Staaken die Friedhofskapelle saniert werden sowie der Friedhof eine öffentliche Toilette erhalten. 2017 stellt der Bezirk die Sanierung von Wegen auf dem Friedhof "In den Kisseln", die nicht mehr verkehrssicher sind, in Aussicht. Ebenfalls 2017 soll eine Wegeverbindung in Höhe des südlichen Abfanggrabens auf den Rieselfeldern zwischen Gatower Straße und Havel gebaut werden.

"Im Tiefbauamt haben wir das Problem, dass viele Straßen nicht mehr notdürftig geflickt werden können sondern dringend einer Komplettsanierung bedürfen", sagt Röding. So werde etwa von Mai an der Seegefelder Weg zwischen Klosterbuschweg und Finkenkruger Weg grundlegend saniert. 2017 solle der Buschower Weg zwischen Heerstraße und Landesgrenze in Ordnung gebracht werden. Gleichzeitig würden dort die Berliner Wasserbetriebe mit Arbeiten zur Ableitung des Abwassers beginnen.

Auch mit dem Anteil Spandaus aus den 100 Millionen des Programms "Sondervermögen wachsende Stadt" (SMWS) hat der Bezirk bereits Pläne. Damit sollen etwa die Entwässerung der Griesinger Straße sowie die Grundinstandsetzung von Teilabschnitten der Gatower Straße zwischen Heerstraße und Weinmeisterhornweg finanziert werden.

"Zudem stehen im Bezirk dringende Maßnahmen an, die jedoch jeweils mehr als fünf Millionen kosten und daher aus überbezirklichen Mitteln finanziert und vom Senat entschieden werden müssen", sagt Röding. Dazu zähle etwa der rund elf Millionen teure Ausbau des Kladower Damms bis zum Ritterfelddamm sowie die Instandsetzung des Ritterfelddamms zwischen Potsdamer Chaussee und Selbitzer Straße für rund 5,6 Millionen Euro. Auch im Schulbereich steht in Spandau ein großes Projekt an. Der geplante Neubau einer inklusiven Grundschule an der Ecke Goltzstraße und Mertensstraße für rund 20 Millionen Euro soll Ersatz für die Schule am Gartenfeld bieten.

"Voraussetzung für alle diese Bauplanungen ist jedoch auch, dass der Senat Geld für mehr Personal in den beteiligten Baubehörden des Bezirks zur Verfügung stellt", sagt der Baustadtrat.


Michael Uhde / Ud
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