Gegen die Platznot: MEB an Borchert-Schule ist fertig

Der MEB für die Borchert-Schüler am Falkenseer Damm ist fertig. (Foto: Ulrike Kiefert)
Berlin: Wolfgang-Borchert-Schule |

Spandau. Der Modulare Ergänzungsbau (MEB) für die Wolfgang-Borchert-Schule ist vollendet. Die Oberschüler können das neue Haus aber erst nach den Osterferien beziehen.

Das Schulamt Spandau hat den Modularen Ergänzungsbau der Wolfgang-Borchert-Schule von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen übernommen. Das teilte das Bezirksamt jetzt mit. Gebaut wurde knapp neun Monate lang. Die Kosten liegen bei rund 3,3 Millionen Euro. Die Integrierte Sekundarschule (ISS) wird den Fertigbau aber erst nach den Osterferien nutzen können. „Witterungsbedingt konnten die Außenanlagen noch nicht in Stand gesetzt werden“, sagte Bürgermeister und Schulstadtrat Helmut Kleebank (SPD).

Der MEB soll die Situation an der Schule entspannen. Denn die ISS hat noch zwei Standorte: Borchertweg 2 und Blumenstraße 13. In den nächsten fünf Jahren sollen beide Standorte zusammengelegt werden. Im Juni 2015 bekam Spandau für die Erweiterung und den Umbau der Schule 7,4 Millionen Euro vom Land Berlin bewilligt. Als erste Maßnahme entstand der MEB als Ausweichquartier entlang des Falkenseer Damms. Denn ab 2018 soll das Hauptgebäude an der Blumenstraße saniert und erweitert werden. Dann wird die Filiale am Borchertweg aufgegeben.

Neue Turnhalle auf ehemaligem Reiterstaffel-Gelände

Auch am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium an der Galenstraße 40 entsteht gerade ein fünf Millionen Euro teurer Schulerweiterungsbau mit 24 Unterrichtsräumen. Der MEB soll die akute Raumnot lindern und demnächst fertig werden. Außerdem bekommen die Schüler eine neue Turnhalle auf dem Gelände der ehemaligen Reiterstaffel nebenan. Für den MEB, den Umbau der Schulanlage und den Neubau der Sporthalle bewilligte das Land dem Gymnasium insgesamt 11,6 Millionen Euro.

Weitere Schulbauprojekte in Spandau: An der Heinrich-Böll-Oberschule in Hakenfelde soll es 2019 endlich mit dem Ersatzbau losgehen. Darauf warten Schüler und Lehrer seit vier Jahren. Im Sommer 2016 war das Bauprojekt in das Berliner „Modellvorhaben beschleunigter Schulneubau“ aufgenommen worden. Das heißt, das neue Schulhaus könnte in vier oder fünf Jahren bezugsfertig sein. In Berlin dauern Schulneubauten im Schnitt sieben oder acht Jahre. Eine inklusive Schwerpunktschule nebst Sporthalle ist an der Ecke Goltzstraße und Mertensstraße geplant. Kosten: rund 21 Millionen Euro. Einen Termin für den Baustart gibt es noch nicht. uk
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.