BVV stimmt für Antrag einer Schülerin zu Laptop-Klassen

Spandau. Spandaus Schulen sollen fitter für die Zukunft werden. Laptopklassen könnten hierbei helfen, finden die Bezirksverordneten.

Spandaus Schulen technisch auf dem neuesten Stand zu halten, ist das Ziel der Bezirksverordneten. Auf ihrer Sitzung am 25. März stimmten sie deshalb für den Antrag einer Jugendlichen aus der Generationen-BVV im vorigen Jahr.

Die Schülerin hatte vorgeschlagen, an einer Schule im Modellversuch eine Tablet- oder Laptopklasse einzurichten. Solche Klassen gibt es bereits an vielen Schulen Berlins, zum Beispiel an der Albrecht-Haushofer-Schule in Reinickendorf. Mit dem eigenen mobilen Computer sollen die Schüler selbständiger und motivierter lernen. Allerdings - und das ist ein Gegenargument - kann sich nicht jeder Schüler einen Laptop oder ein Tablet leisten.

Zustimmung fanden in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) auch zwei weitere Jugend-Anträge. Sie fordern Schul-Projekttage zum Thema "Sicherheit und Datenschutz im Netz" " sowie die Aufnahme des Themas "Berliner Verwaltungsstrukturen" in den Rahmenlehrplan der Sekundarstufe I.

"Die nunmehr verabschiedeten Initiativen zu Medienkompetenz und politischer Bildung sind wichtige Anliegen, die wir sehr unterstützen, denn sie sorgen dafür, dass Spandaus Schulen noch ein Stückchen zukunftsfitter werden", erklärt Thorsten Schatz, bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion. Die Senatsverwaltung für Bildung sei nun aufgefordert, die Initiativen der Jugendlichen auch umzusetzen.


Ulrike Kiefert / uk
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