Mehr Geld für Lehrmittel und Lehrerfortbildungen

Spandau. Als Ergebnis eines Treffens mit Berufsschul-Lehrern setzte sich die CDU-Fraktion in der Sitzung der Bezirksverordneten-Versammlung (BVV) am 15. Oktober mit zwei Anträgen für Verbesserungen an den Berufsschulen ein.

Den Antrag auf mehr Mittel für den technischen Investitionsbedarf nahmen die Verordneten einstimmig an. Der Antrag, Lehrerfortbildungen künftig durch den Dienstherrn zu finanzieren, wurde zur weiteren Beratung in den Bildungsausschuss überwiesen.

"In Berufsschulen werden für die Ausbildung an den berufsspezifischen Geräten höhere Summen für die Anschaffung und Unterhaltung benötigt", begründete Thorsten Schatz, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, den Antrag auf mehr Mittel für den technischen Investitionsbedarf. Die Fortbildung an den Geräten, die sich sehr schnell technisch weiterentwickelten, sei unerlässlich. Denn Berufsschüler müssten in den Oberstufenzentren auf dem Stand der Zeit ausgebildet werden, damit sie im Berufsalltag bestehen könnten. "Daher muss künftig mehr Geld für die An- und Wiederbeschaffung von technischen Geräten für die Berufsschulen vom Senat zur Verfügung gestellt werden", so Schatz weiter. Das sahen so auch alle Verordneten.

Weiteren Gesprächsbedarf hatten die Verordneten dagegen beim Antrag der CDU auf Zahlung der Fortbildungen von Berufsschullehrern durch den Senat. "Vielfach berichten Lehrer gerade aus dem Berufsschul-Bereich, dass sie ihre dienstlichen Fortbildungen aus privaten Mitteln zu Ferienzeiten finanzieren und bestreiten müssen", hatte Schatz den Antrag seiner Fraktion begründet. Diese Fortbildungen kämen jedoch nicht dem Privatmenschen Lehrer zugute sondern seien Voraussetzung dafür, dass sie stets auf dem aktuellen Wissensstand blieben. Daher solle sich der Bezirk dafür einsetzen, dass Lehrerfortbildungen insbesondere im Bereich der Berufsschulen künftig ausschließlich vom Dienstherrn finanziert würden.

"Wir sollten diese Frage zunächst im Bildungsausschuss besprechen und dort auch einen zuständigen Senatsvertreter hören", forderte der SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Haß. Dem stimmte die CDU zu. Nun wird dieser Antrag zunächst im zuständigen Ausschuss weiter behandelt.


Michael Uhde / Ud
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