Mehr Schüler arbeiten mit Tablets

Wilhelmstadt. Nach dem Start des Projekts „Tablets im Grundschulunterricht“ im April an der Astrid Lindgren-Grundschule erweitert die „Stiftung Jona“ den Einsatz neuer Medien nun auf zwei weitere kooperierende Grundschulen.

Die Grundschulen am Amalienhof und Konkordia erhalten jetzt ebenfalls konkrete Hilfestellung bei der Einbindung digitaler Medien in den Unterricht. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten Medienpädagogen der „Stiftung Jona“ und Lehrer im Projekt zusammen. Für Themen des Lehrplans planen sie gemeinsam der Einsatz digitaler Medien. Kern des Konzepts ist die Förderung einer nachhaltigen Medienkompetenz bei Schülern, Lehrern und Eltern. Um dies zu erreichen, drehen die Schüler im Unterricht kurze Filme, gestalten Bildergeschichten, erstellen Klang-Collagen oder nutzen Lernprogramme.

„Das Konzept verbindet die Herausbildung von Medienkompetenz bei Kindern mit dem Spaß am ästhetischen Erleben“, sagt Dr. Sebastian Schädler, Professor für Gestaltungspädagogik im Studiengang Soziale Arbeit der Evangelischen Hochschule Berlin. Er betreut das Projekt wissenschaftlich und beratend.
Zudem wird die Astrid Lindgren-Grundschule im Rahmen des Projekts „Tablets im Unterricht“ Pilotschule für das „Open Educational Resources“-Projekt der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. Dessen Ziel ist es, digitale Materialien im praktischen Unterricht zu erproben und eigenes Material zu entwickeln.
Die „Stiftung Jona“ wurde 2005 als private Initiative von Professorin Dr. Angelika Bier und Professor Jürgen Bier gegründet. Ihr Auftrag ist, im Sinne christlicher Nächstenliebe sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche zu betreuen und zu unterstützen.

Ud
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