Schüler sollten ins Freibad gehen

Spandau. Die Ankündigung, dass die acht- und neunjährigen Schüler zum Schwimmunterricht ins Freibad Spandau Süd fahren sollten, stieß bei ihren Eltern auf wenig Begeisterung.

Die Eltern waren von den Schulen informiert worden, dass ihre Kinder für die Dauer der noch laufenden Restaurierungsarbeiten des Hallenbads Spandau Süd im Freibad schwimmen lernen sollten. Aufgrund des nahenden Sommerendes regte sich dagegen Widerstand.

"Die Kinder zum Schwimmen ins Freibad zu schicken, während dieses aufgrund der Wetterlage für die Öffentlichkeit schließt, kann nicht im Sinne der Kinder und ihrer Gesundheit sein", sagt der Spandauer Abgeordnete Heiko Melzer (CDU).

Daher wandte er sich an Bildungsstadtrat Gerhard Hanke (CDU). Dem gelang es in Zusammenarbeit mit seinen Mitarbeitern, den Schwimmunterricht der Kinder vorübergehend ins Hallenbad an der Radelandstraße zu verlegen. Allerdings kann das Schulschwimmen dort erst Ende September starten. Zunächst muss der Transfer der Schüler mit Bussen organisiert werden.


Michael Uhde / Ud
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