Hund auf Mann gehetzt: Staatsschutz prüft Fremdenfeindlichkeit

Spandau. Ein 27-jähriger Nigerianer ist am 4. Dezember aus möglicherweise fremdenfeindlichen Motiven am Petzoldtweg mit einem Hund attackiert worden.

Der Student war eigenen Angaben zufolge gegen 20.30 Uhr auf dem Weg zur Bushaltestelle an der Seegefelder Straße. Dabei bemerkte er im Petzoldweg zwei Männer und eine Frau, die mit einem unangeleinten Hund unterwegs waren. Diesen sollen die drei Personen auf den Nigerianer gehetzt haben. Der Hund bekam den 27-Jährigen im Schrittbereich zu fassen, ohne ihn jedoch ernsthaft zu verletzen. Der mutmaßliche Hundebesitzer habe während der Hundeattacke mehrfach versucht, auf den Nigerianer einzuschlagen, ohne ihn jedoch zu treffen.

Dem jungen Mann gelang schließlich unverletzt die Flucht. Er hatte nach Mitternacht den Notruf gewählt und den Sachverhalt zur Anzeige gebracht. Von den von ihm beschriebenen Tätern fehlt bislang jede Spur. Ob möglicherweise Fremdenfeindlichkeit Hintergrund der Tat sein könnte, prüft nun der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt. CS
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