Taschendiebe festgenommen: Bundespolizei stellte Täter im Bahnhof

Berlin: Bahnhof Spandau |

Spandau. Zivilfahnder der Bundespolizei haben am 21. Januar am Bahnhof Spandau drei mutmaßliche Taschendiebe festgenommen. Sie sollen arbeitsteilig ihr Opfer mittels Drängel-Trick beim Einstieg in einen ICE bestohlen haben.



Gegen 12.40 Uhr beobachteten Zivilfahnder der Bundespolizei auf dem Bahnhof Spandau drei Männer dabei, wie sie ihrem 43-jährigen Opfer mittels Drängel-Trick die Brieftasche aus der Tasche entwendeten. Die Täter sollen dabei arbeitsteilig vorgegangen sein. Ein 44-Jähriger verursachte beim Einstieg in den ICE 373 im Türbereich ein Gedränge. Eine 43-jährige Frau konnte hierdurch den ICE nicht betreten. Der 56-jährige mutmaßliche Komplize nutzte dies aus, öffnete die Tasche der Frau und entnahm ihre Brieftasche. Ein 23-jähriger Mann sicherte dabei augenscheinlich die Tat ab. Die Fahnder griffen zu, wobei es bei der Festnahme des 44-Jährigen zu einem Handgemenge kam, in Folge dessen sich ein Beamter leicht am Knie verletzte.

Die beiden anderen Tatverdächtigen flüchteten in den abfahrenden ICE. Ein Zivilbeamter folgte den mutmaßlichen Dieben. Zusammen mit einem im Zug anwesenden rheinland-pfälzischen Polizeibeamten gelang die Festnahme der Flüchtigen.

Alle drei müssen sich wegen gemeinschaftlichen Diebstahls verantworten. Gegen den 56-jährigen Mann aus Polen lag ein Haftbefehl wegen Diebstahls vor, den die Beamten vollstreckten. Gegen seinen 23-jährigen Landsmann ermittelt nun die Bundespolizei, er bleibt aber auf freien Fuß. Bei dem 44-jährigen Mann, der ebenfalls aus Polen stammt, fanden die Beamten verschreibungspflichtige Medikamente. Auch gegen ihn wird weiter ermittelt. Er konnte die Dienststelle nach einer Sicherheitsleistung von 700 Euro wieder verlassen. CS
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