Ausblick auf das Förderprogramm "Städtebaulicher Denkmalschutz"

Spandau. Als "Auftakt zu einer aktiven Mitgestaltung der Altstadt-Zukunft" bezeichnet Baustadtrat Carsten-Michael Röding (CDU) eine Veranstaltung, zu der Bezirk und Altstadt-Management Spandau am 18. November um 19 Uhr in die Galerie des Kulturhauses an der Mauerstraße 6 einladen.

An diesem Abend gibt es für die Besucher Informationen zur bisherigen und künftigen Entwicklung der Altstadt. Das Altstadt-Management Spandau wird eine Zwischenbilanz seiner bisherigen Arbeit ziehen. Das Bezirksamt wird das Förderprogramm "Städtebaulicher Denkmalschutz", das dafür erforderliche "integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept" sowie die Auswirkungen auf das Zentrum der Havelstadt darstellen.

Wie berichtet hatte der Senat die Altstadt Spandau Anfang August in das Förderprogramm "Städtebaulicher Denkmalschutz" aufgenommen. Röding rechnet durch diese Förderung "in den kommenden zehn bis 15 Jahren mit jährlichen Zuwendungen von drei bis fünf Millionen Euro". In der Hauptstadt werde Spandau zudem der einzige ehemalige Westbezirk sein, der Förderungen aus dem Programm erhalte. Dieses ermögliche weiterhin die partnerschaftliche Einbeziehung von Eigentümern und Gewerbetreibenden der Altstadt in die Planungen sowie den Fortbestand des "Altstadt-Managements Spandau" über den gesamten Förderzeitraum.

"Das Programm bietet viele Vorteile für die Entwicklung der Altstadt", sagt Röding. So sei etwa geplant, den Reformationsplatz aufzuwerten. Gedacht sei auch an eine Verschönerung des Rathausvorplatzes sowie an eine verbesserte Barrierefreiheit der Altstadt. Im Blick hat das Stadtplanungsamt, das für die Umsetzung der Planungen zuständig sein wird, auch eine dauerhafte Verbesserung der Verbindung zwischen Bahnhof, Altstadt und Zitadelle. Die Abteilung erhält für die neue Aufgabe die zusätzliche Stelle eines Koordinators. Der wird auch für die Ausschreibung eines Entwicklungskonzepts verantwortlich sein, das extern vergeben wird. "Dieses Konzept wird dann mit den Verordneten der BVV und Betroffenen vor Ort diskutiert werden", sagt Röding.


Michael Uhde / Ud
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