CDU-Mitglieder kritisieren Darstellung: Hanke wurde nicht nominiert, sondern vorgeschlagen

Spandau. In der Spandauer CDU gibt es Kritik an der Darstellung des Kreisvorstands, Gerhard Hanke sei als Kandidat der Christdemokraten für das Amt des Spandauer Bürgermeisters bei den Wahlen im Herbst 2016 „einstimmig nominiert“ worden.

„Eine Klausurtagung von Kreisvorstand und Fraktion kann Hanke gar nicht als Kandidaten nominieren“, sagt Joachim K., seit Jahrzehnten Mitglied der CDU. Diese Gremien könnten einen Kandidaten lediglich dem Kreisparteitag vorschlagen. Denn dessen Nominierung stehe nur dem Kreisparteitag zu.

Und Joachim K. weiß von Parteikollegen, dass er mit seiner Kritik nicht allein dasteht. Er und andere Spandauer CDU-Mitglieder würden zudem daran zweifeln, dass Hanke einstimmig nominiert wurde. „Dieses Ergebnis kann nur entstehen, weil bei Wahlen der CDU die Enthaltungen im Gegensatz zu Ja- und Nein-Stimmen nicht mitgezählt werden“, erläutert er. Und er wisse, dass viele Spandauer Christdemokraten die Nominierung Hankes nicht unterstützten.

CDU-Sprecher Thorsten Schatz erklärt auf Nachfrage, dass mit der Bezeichnung Nominierung der Vorschlag für den Kreisparteitag gemeint sei, der den Kandidaten dann wählt. Ud
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