Prominente gegen Neulinge: SPD holte drei Direktmandate

Spandau. Fünf Direktmandate waren am 18. September in Spandau für das Berliner Abgeordnetenhaus zu vergeben. Drei holte die SPD, zwei die CDU.

Spannend bis zuletzt blieb im Bezirk am 18. September auch die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus. Denn in einigen Wahlkreisen traten Neulinge gegen prominente Politiker an. Im Wahlkreis 2 (Neustadt) machte der Berliner SPD-Fraktionschef Raed Saleh, der auch Kreisvorsitzender der Spandauer SPD ist, das Rennen. Er verlor zwar Prozente, ging am Ende aber klar in Führung gegen Esrin Nas, den neuen Herausforderer der CDU.

Im Wahlkreis 5 (Gatow/Kladow) lieferten sich der bisherige Mandatsträger Peter Trapp (CDU) und sein Herausforderer Uwe Ziesak (SPD) über längere Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende siegte Peter Trapp, der im Spandauer Süden zum fünften Mal direkt ins Abgeordnetenhaus gewählt wurde. In Staaken und Spektefeld (Wahlkreis 4) unterlag Burgunde Grosse (SPD) erneut Heiko Melzer (CDU), der seinen Wahlkreis schon 2011 direkt gewinnen konnte. Im Wahlkreis 1 (Falkenhagener Feld/Hakenfelde) hatte die bisherige Bezirksverordnete Bettina Domer (SPD) die Nase klar vorn gegenüber dem Schausteller Thilo-Harry Wollenschlaeger, der für die CDU antrat. Bettina Domer zieht damit zum ersten Mal ins Abgeordnetenhaus ein. Für Matthias Brauner (CDU) reichte es diesmal nicht. Er verlor sein Direktmandat im Wahlkreis 3 (Haselhorst/Siemensstadt) an Daniel Buchholz (SPD).

Über die Bezirksliste schaffte es in Spandau nur Paul Fresdorf von der FDP ins Abgeordnetenhaus. uk
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