Aber die Wasserfreunde Spandau 04 schwächeln etwas

Spandau. Zwei entscheidende Spiele standen am 28. November und am 1. Dezember für die Wasserfreunde Spandau 04 an.

Zunächst ging es im Heimspiel der Champions League gegen den rumänischen Vertreter CSM Digi Oradea. Nach drei Niederlagen zuvor in der europäischen Königsklasse musste diese Partie unbedingt gewonnen werden, um die Chance für ein Weiterkommen zu erhalten. Das gelang mit einem 15:13-Erfolg.Nach einem torreichen 4:4 im ersten Viertel gelang den Gastgebern im zweiten Durchgang ein 5:1-Zwischenspurt und damit die Grundlage für den späteren Sieg. Den Vorsprung konnte Oradea durch ein 5:3 im dritten Abschnitt lediglich noch einmal verkürzen. Im letzten Viertel hielten die Spandauer ein 3:3.

Bester Torschütze beim deutschen Meister war Marc Politze mit vier Treffern. Er war nach einer Schulterverletzung erst kurz zuvor wieder in den Kader zurückgekehrt.

Nach diesem Kraftakt stand nur drei Tage später das Spitzenspiel in der Wasserball-Bundesliga beim ASC Duisburg an. Es endete 7:7. Erst im Schlussviertel brachten die Wasserfreunde das Unentschieden unter Dach und Fach. Sie lagen zunächst mit 4:5 zurück, danach hieß es 1:1 und 0:0, ehe Spandau mit einem 2:1 den Ein-Tore-Vorsprung der Gastgeber ausgleichen konnte.

Mit diesem Remis verloren die Wasserfreunde nach vier siegreichen Spielen ihre weiße Weste. Sie stehen allerdings weiter an der Tabellenspitze. Denn Duisburg hatte zuvor zwar ebenfalls gewonnen, hat bisher allerdings ein Spiel weniger ausgetragen und außerdem das schlechtere Torverhältnis.


Thomas Frey / tf
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