Am 21. März wird das Neujahrsfest Newroz gefeiert

Spandau. Das internationale Bildungs- und Beratungszentrum Hinbun lädt am 21. März zum Kurdischen Neujahrsfest Newroz ein. Das Fest wird in Spandau seit 1981 gefeiert und vom Bezirksamt unterstützt.

Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) wird darum alle Gäste in der Bruno-Gehrke-Halle, Neuendorfer Straße 67, begrüßen. Beginn ist um 18 Uhr. Auch der neue Spandauer Beauftragte für Migration und Integration, Danilo Segina, ist dabei. Sax Zangne, Vertreter der Kurdischen Regionalregierung, schließt sich mit einem Gruß an. Gefeiert wird mit fröhlicher Musik und ausgelassenem Tanz.

Kurden feiern das Neujahrsfest traditionell am 21. März. Es ist aus dem Widerstandsgeist des kurdischen Volkes entstanden und symbolisiert diesen bis heute. "Newroz" heißt wörtlich "der neue Tag". Als Fest der Wiedergeburt erlangte es zuerst bei den Kurden Bedeutung und wurde dann später auch von anderen Völkern übernommen. So feiern auch Afghanen, Perser, Belutschen und Tadschiken heute dieses Fest, das sie mit ihren eigenen Bräuchen bereichert haben. Es ist wahrscheinlich das älteste kurdische Fest. Mit ihm wird das neue Jahr begrüßt, wenn der harte Winter in den abgelegenen Bergdörfern vorbei ist und der Frühling kommt.


Ulrike Kiefert / uk
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