Arbeitskreis Spandauer Künstler stellt zum Jubiläum aus

Werke mehrerer Stilrichtungen zeigt der Arbeitskreis Spandauer Künstler derzeit in seiner Geburtstagsausstellung im Kulturhaus. (Foto: Christian Schindler)

Spandau. Noch bis zum 27. Oktober ist im Kulturhaus Spandau, Mauerstraße 6, eine Ausstellung zum 35. Geburtstag des Arbeitskreises Spandauer Künstler (ASK) zu sehen. Der Spandauer Maler Otto Witte hatte 1978 dafür gesorgt, dass sich die Künstler der Havelstadt zu gemeinsamen Aktivitäten zusammenschlossen. Seit 1991 haben sie ein festes Domizil im Bunten Haus an der Heerstraße 529. Die ehemalige Zollstation am Grenzübergang von West-Berlin in Richtung Hamburg beherbergt seitdem Ateliers und die Bruno-Bürger-Sternwarte.

"Damals sollte die Zollstation abgerissen werden", erinnert sich die heutige Vorsitzende des ASK, Hella Zarski. Die Künstler entschieden sich kurzfristig, Bettlaken anstelle von Leinwänden zu bemalen. Mit Transparenten forderten sie auf einer Demonstration vor dem Rathaus den Erhalt des Gebäudes für die Kunst.

Ein Jahr zuvor, 1990, schrieben die Spandauer Künstler gewissermaßen Geschichte. Der Arbeitskreis bestückte eine Ausstellung in der Petri-Kirche in Riga mit seinen Werken. Es war die erste Ausstellung deutscher Kunst im damals noch sowjetischen Riga nach 50 Jahren. Heute organisiert der ASK in seinem Staakener Domizil Kurse für Kinder und Erwachsene. Besonders beliebt sind die Ferienkurse.

Die Ausstellung mit einem Querschnitt der Werke der Spandauer Künstler im Kulturhaus ist noch bis zum 27. Oktober montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr sowie sonnabends und sonntags von 14 bis 20 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Christian Schindler / CS
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