Berlin-Pass künftig aus einer Hand

Spandau. Im Bezirk sollen die Bürokratiehürden beim Bildungspaket abgebaut werden. So soll es den Berlin-Pass künftig nur noch im Jobcenter geben.

Dafür haben sich die Bezirksverordneten auf ihrer Sitzung am 29. Januar ausgesprochen. Der Antrag kam aus der CDU-Fraktion und wurde zuletzt im Ausschuss für Bürgerdienste leicht geändert. Demnach soll der Berlin-Pass künftig allein im Jobcenter Spandau erhältlich sein. Diesen Pass braucht jeder, der Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung beantragen will. Erwachsene bekommen ihn im Bürgeramt, Kinder jedoch nur im Jobcenter. Familien müssen für den Pass also zwei Behörden aufsuchen. Zu viel Bürokratie, entschieden die Bezirksverordneten. Der Berlin-Pass sollte stattdessen künftig aus einer Hand an die Leistungsberichtigten ausgegeben werden. Davon muss das Bezirksamt allerdings noch den Senat, das Abgeordnetenhaus und das Jobcenter überzeugen.


Ulrike Kiefert / uk
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