Bibliotheksnutzer werden nach Wünschen befragt

Spandau. Der Bezirk wird sich an der ersten berlinweiten Benutzerbefragung der öffentlichen Bibliotheken beteiligen. Spandauer sollen in der Zentralbibliothek, Carl-Schurz-Straße 13, sowie in den Stadteilbibliotheken Heerstraße Nord, Falkenhagener Feld und Kladow vom 8. bis 22. Dezember Fragen beantworten.

Mit der Befragung soll erklärt werden, wo die Bibliothek im digitalen Zeitalter steht. Ziel ist es, die Erwartungen und Wünsche der Nutzer zu erforschen. In Berlin gehören die öffentlichen Bibliotheken zu den meistfrequentierten Kultureinrichtungen. Die sind nicht mehr nur Ausleihort, sondern immer mehr auch täglicher Aufenthaltsort und bieten einfache Zugänge zu Informationen für jedermann.Wie auch die Medienlandschaft sich vom traditionellen Buch zu multimedialen Objekten als Informationsträger weiterentwickelt hat, so hat sich auch die Nutzerstruktur in den öffentlichen Bibliotheken verändert. Daher haben sich die Berliner Bibliotheken zusammengeschlossen und ein berlinweites Projekt zur Nutzer- und Nichtnutzerforschung entwickelt. Ein dafür speziell entwickeltes Monitoringsystem soll Erkenntnisse liefern, mit denen die öffentlichen Bibliotheken ihre Angebote besser an die Wünsche der Nutzer anpassen, neue Zielgruppen ansprechen und ihre Ressourcen effizienter einsetzen können.

Im November und Dezember werden dazu in 68 öffentlichen Bibliotheken Nutzer ab dem 14. Lebensjahr zu ihren Nutzungsgewohnheiten, ihren Erwartungen und ihrer Zufriedenheit mit dem Angebot der Berliner Bibliotheken befragt. Außerdem gibt es Befragungen von Online-Nutzern der Bibliotheksangebote - auf www.voebb.de.


Michael Uhde / Ud
0
Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.