BSR stellt Alternativen für Sammelsysteme vor

Spandau. Mülltrennung ist ein wichtiger Beitrag für den Umweltschutz. Doch für Behinderte und Rollstuhlfahrer ist sie wegen oft ungeeigneter Abfallbehälter ein Problem. Wie sich das ändern könnte, wird beim Forum für Senioren und Behinderte am 23. Oktober diskutiert.

Zum Forum mit dem Thema "Müllentsorgung aus dem Haushalt in die Mülltonne - barrierefrei und inklusiv" lädt der Bezirksbeauftragte für Senioren und Menschen mit Behinderung, Klaus Laufmann, ein. Er hat dazu Experten eingeladen, die über Entwicklungen zur inklusiven Nutzung bei Abfallsammlung und Entsorgung informieren.Jan Holthusen aus dem Vorstandsbüro der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) und Mitglied im Ideenlabor der BSR sowie Evelyn Malinowska, Diplomandin an der Kunsthochschule Weißensee im Studiengang Produktdesign, werden über die Entwicklung der barrierefreien Abfallsammlung referieren. Besucher der Veranstaltung können mit ihnen diskutieren und eigene Vorschläge einbringen.

Dabei wird es etwa um Müllgroßbehälter mit Schiebedeckel gehen. Die sind in der Regel sehr schwergängig und relativ hoch, sodass die Deckel mit beiden Händen und gestreckten Armen nach hinten geschoben werden müssen. Für Senioren oder Menschen, die auf den Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind, ist dies kaum oder gar nicht machbar. Daher bemüht sich die BSR bereits darum, hier Alternativen zu entwickeln und die Sammelsysteme den individuellen Anforderungen anzupassen.

Ein Gebärdendolmetschter wird die Veranstaltung begleiten und für Gehörlose und Hörgeschädigte übersetzen.

Das Forum für Senioren und Behinderte findet am Mittwoch, 23. Oktober, von 15 bis 17 Uhr im Seniorenklub Lindenufer, Mauerstraße 10 a, statt.

Michael Uhde / Ud
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