Bürger scheitert mit Vorschlag, Verkehrsführung zu ändern

Spandau. Viel Mühe hatte sich der Spandauer Jürgen Czarnetzki gemacht, um im Verkehrsausschuss am 21. August seinen bei der Generationen-Bezirksverordnetenversammlung im April gestellten Antrag zu begründen.

Dieser sah vor, durch Veränderung der Verkehrsführung die Staus im Feierabendverkehr in südlicher Fahrtrichtung auf der Klosterstraße vor der Kreuzung mit dem Brunsbütteler Damm und der Ruhlebener Straße zu mindern. Mit Zeichnungen und Erläuterungen versuchte Czarnetzki die Verordneten davon zu überzeugen, dass eine frühere Aufteilung des Verkehrs in die unterschiedlichen Fahrtrichtungen für einen besseren Verkehrsfluss unter der Eisenbahnbrücke sorgen könnte. "Mir geht es dabei vor allem darum, den Behinderungen der etwa 35 Busse, die hier zwischen 15 und 18 Uhr durch müssen, ein Ende zu setzen", sagte Czarnetzki, der der Vorsitzende der Bürgerinitiative "Spandauer Verkehrsbelange 73" (BISV) ist. Dazu müsste allerdings ein Teil des bestehenden Mittelstreifens weichen."Wir sehen zwar die Problematik, sprechen uns aber gegen jegliche Vernichtung von Grünflächen aus", hielt dem Ritva Harju, Verordnete der Alternativen Liste Spandau - Bündnis 90/Die Grünen (GAL), entgegen. Sie stellte daraufhin einen Änderungsantrag. Nun soll das Bezirksamt prüfen, wie Staus zum Schutz der Umwelt behoben werden könnten. Als Beispiele nannte Ritva Harju etwa eine veränderte Ampelschaltung oder das Anlegen einer Busspur. Diesem geänderten Antrag stimmten alle Verordneten im Verkehrsausschuss zu.


Michael Uhde / Ud
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