BVV soll Aufnahme in Förderprogramm beantragen

Kerstin Schmiedeknecht, Andreas Wunderlich und Markus Anders vom Altstadtmanagement haben ihr Büro an der Breiten Straße bezogen. (Foto: Uhde)

Spandau. Die Verordneten im Ausschuss für Stadtentwicklung haben sich am 11. Februar einstimmig geeinigt: Sie werden der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) vorschlagen, die Altstadt als eigenständiges Fördergebiet in das Programm "Aktive Zentren Berlin" aufzunehmen.

Zuvor hatte Kerstin Schmiedeknecht, Projektleiterin des Altstadtmanagements Spandau, den Verordneten dessen Arbeit vorgestellt. Es hatte am 1. Januar vergangenen Jahres seine Arbeit aufgenommen. Für zunächst 30 Monate hat die Wirtschaftsförderung Spandau diese Aufgabe an die "Brandenburgische Stadterneuerungsgesellschaft" (BSG) vergeben. Die Architektin Kerstin Schmiedeknecht, der Ingenieur Andreas Wunderlich sowie der Stadt- und Regionalplaner Markus Anders, arbeiten seitdem in einem Büro an der Breiten Straße 37 zusammen.

Finanziert wird das Altstadtmanagement mit Mitteln der Wirtschaftsförderung, des Senatsprogramms "Aktionsraums Plus" sowie aus Sponsorenmitteln, die bei den Geschäftsleuten der Altstadt eingeworben werden. Seine wichtigste Aufgabe sieht das Team in der wirtschaftlichen Stärkung der Altstadt. "Dabei beschränkt sich unser Aktionsradius nicht nur auf den historischen Altstadtkern, sondern auf die Verbindung des Fünfecks des Zentrums der Havelstadt", sagte Kerstin Schmiedeknecht. Zu diesem Fünfeck zählt das Team neben der eigentlichen Altstadt die Zitadelle, den Kolk, die Ellipse und die Spandau Arcaden. "Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Attraktivität dieses bedeutenden Teils Spandaus zu stärken", so Andreas Wunderlich, einer der Geschäftsführer der BSG.

Um alle Ziele wie etwa die Leitbildentwicklung, den Imageaufbau, die Wirtschaftsförderung durch Standortentwicklung und die Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Raums umzusetzen, reichen die vorgesehenen drei Jahre allerdings nicht aus", sagte Schmiedeknecht. Aber mit Mitteln des Städtebauförderprogramms "Aktive Zentren Berlin" sollten ab kommenden Jahr neue Fördergebiete eingerichtet werden. "Das wäre eine große Chance für die Spandauer Altstadt sich als Standort zu profilieren und für den Bezirk ein neues, vitales, auf die Zukunft ausgerichtetes Zentrum zu erhalten", begründete sie ihren Vorschlag, die Altstadt als eigenständiges Fördergebiet in dieses Programm aufzunehmen.


Michael Uhde / Ud
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