Damit Radler schneller durch die Stadt kommen

Spandau. Die Bezirksverordneten haben die Freigabe von Einbahnstraßen für den Radverkehr in beiden Richtungen auf den Weg gebracht. Jetzt soll das Bezirksamt einen Zeitplan zur Überprüfung sämtlicher Einbahnstraßen im Bezirk für die Freigabe vorlegen und diesen dann schnell umsetzen.

Von Radfahrern häufig genutzte Straßen wie etwa die Jüdenstraße in der Altstadt sollen dabei Priorität erhalten. Diesem Antrag der Grünen Alternativen Liste (GAL) stimmten die Verordneten vor Kurzem mehrheitlich zu.

Die Grünen kommen damit dem Willen des Senats nach, künftig alle geeigneten Einbahnstraßen für Radler in beide Richtungen zu öffnen. Radfahrer sollen so mehr Platz erhalten und ohne große Umwege fahren können.

Infrage kommen dafür vorrangig Straßen mit Tempo 30 und einer Mindestbreite von 3,5 Metern. In Spandau wären das neben der Jüdenstraße auch die Buolstraße, die Köttgenstraße und der Janischweg. Überprüfen muss die Voraussetzungen die bezirkliche Straßenverkehrsbehörde, die in Spandau beim Ordnungsamt angesiedelt ist. Vor der Freigabe müssen auch Feuerwehr, Polizei und Versorgungsunternehmen angehört werden.


Ulrike Kiefert / uk
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