Eine lange Fußballsaison geht zu Ende

Spandau. Verlängerung wegen des harten Winters. Erst am 16. Juni wurde im Berliner Fußball die Spielzeit 2012/2013 abgeschlossen.

Aus Spandauer Sicht standen die meisten Ergebnisse allerdings schon vorher fest. Die wichtigsten: Mit den Spandauer Kickers und dem SC Staaken II gelang zwei Bezirksligisten der Sprung in die Landesliga. Spannend war vor dem Saisonfinale lediglich noch, wer von den beiden als Erster durchs Ziel geht. Am Ende sicherten sich die Spandauer Kickers mit einem 5:0 beim Berliner SV 92 die Meisterschaft. Staaken spielte 2:2 gegen Berolina Stralau und folgt auf Platz zwei, der ebenfalls zum Aufstieg berechtigt.Absteigen aus der Bezirksliga muss dagegen Schwarz-Weiß Spandau. Selbst ein 5:2 im letzten Spiel gegen den Köpenicker SC II änderte daran nichts mehr. Für alle bisherigen Bezirksligisten ging es somit entweder nach oben oder nach unten. In der kommenden Saison werden dort aber zwei neue Vereine aus dem Havelbezirk auftauchen. Nämlich der 1. FC Galatasaray und der FC Spandau 06, die beide den Klassenerhalt in der Landesliga nicht geschafft haben. Und das sehr deutlich. Beiden fehlten am Ende 17 Punkte zum rettenden Ufer. Der Abstieg stand deshalb schon länger fest.

Zwei Saisonrekorde

Zittern bis zum Schluss musste in der Berlin-Liga der SC Gatow. Mit einem 1:1 gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten SV Tasmania sicherte sich die Mannschaft aber endgültig den Verbleib in der höchsten Berliner Spielklasse. In der Abschlusstabelle belegt Gatow Platz zwölf.

Fünf Plätze besser landete dort der SC Staaken. Die Staakener spielten lange ganz vorn mit und waren mehrfach sogar Tabellenführer. Auf der Zielgeraden ging ihnen etwas die Puste aus. Auch im letzten Spiel gab es gegen Eintracht Mahlsdorf eine 0:1-Niederlage.

Auch Landesligist Spandauer SV, in der Hinserie noch auf der Spitzenposition, leistete sich eine Schwächephase und wurde am Ende Fünfter. Dafür sorgte der SSV für zwei Saisonrekorde. Mit 128 Toren in 30 Spielen liegt er zumindest in dieser Kategorie klar auf Rang eins. Mehr als die Hälfte davon, nämlich 66 Treffer, gingen allein auf das Konto von Stürmer Mehmet Aydin. Seine beiden letzten steuerte Aydin am 16. Juni zum 4:2-Sieg beim Grünauer BC bei. Er wechselt jetzt zum Oberligisten Lichtenberg 47.

Neben dem Spandauer SV und den beiden Bezirksliga-Aufsteigern werden Sportfreunde Kladow als Neunter in der Staffel eins sowie der SSC Teutonia, Rang acht in der zweiten Staffel, in der Landesliga vertreten sein.


Thomas Frey / tf
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