Erste Kassetten für die Unterführung Klosterstraße vorgestellt

In der dunklen Bahnunterführung der Klosterstraße präsentierte Baustadtrat Carsten-Michael Röding zwei Musterkassetten für die künftige Gestaltung. (Foto: Uhde)

Spandau. Noch ist die Bahnunterführung der Klosterstraße dunkel, laut und für Passanten eher unheimlich. Diese Situation soll sich bis Ende 2014 ändern. Einen ersten Eindruck vom neuen Erscheinungsbild gab es am 18. September.

Baustadtrat Carsten-Michael Röding (CDU) präsentierte gemeinsam mit Vertretern der Deutschen Bahn, der Spandau Arcaden, der Stadtteilvertretung Wilhelmstadt und der Werbefirma "Ströer Media" zwei Kassetten. Sie wurden vom Büro "aletja plus", das im Januar als Sieger aus einem Gutachterverfahren zur Neugestaltung der Unterführung hervorging, entworfen.Nach deren Vorstellungen sollen künftig hinterleuchtete und schallabsorbierende Kassetten in unterschiedlichen Größen die Wände und den Mittelstreifen attraktiver machen. Zwei dieser Kassetten stellte Röding nun vor. Bezahlt wird die Aufwertung der Bahnunterführung aus dem Programm "Aktive Stadtzentren". Auch die Spandau Arcaden beteiligt sich finanziell. Als Gesamtkosten nennt der Baustadtrat rund 400 000 Euro.

"Mit den Kassetten wollen wir die Aufenthaltsqualität in der Unterführung verbessern", sagt Röding. Licht und Lärmdämmung in einer künstlerisch ansprechenden Art sollen den Weg durch die Unterführung angenehmer machen. Einen ersten Eindruck davon können Interessierte jetzt im Foyer des Stadtteilladens Wilhelmstadt an der Adamstraße 39 erhalten. Dort werden die beiden Musterkassetten in den kommenden Monaten zu sehen sein. Auch über deren Farbe können sie mitentscheiden. Mit dem Einbau der Kassetten soll Anfang 2014 begonnen werden.


Michael Uhde / Ud
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