Haus der Gesundheit soll in zwei Jahren saniert sein

Spandau. Für den Umbau des Hauses der Gesundheit sind die Planungen so gut wie abgeschlossen. Bis 2015 soll das bezirkseigene Gebäude fertig saniert sein. Die Dachreparatur, die für 2013 angekündigt war, verschiebt sich aber.

Das Komplett-Paket für den Umbau des Hauses der Gesundheit ist fast fertig geschnürt. Die planerischen Voraussetzungen sind so gut wie vollendet und das Projekt so weit vorbereitet, um es noch vor Weihnachten im Bezirksamt beschließen zu können, informierte Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) am 5. Dezember im Haushaltsausschuss. Ziel der Planer ist es, das Gebäude bis spätestens Ende 2015 saniert zu haben. Dann könnten die Volkshochschule und das Altstadtmanagement einziehen.

Wie berichtet hatte der Liegenschaftsfonds Berlin das ehemalige Haus der Gesundheit im August dieses Jahres an den Bezirk zurück übertragen. Der barrierefreie Umbau des Gebäudes am Eingang zur Altstadt kostet etwa drei Millionen Euro.

Das Geld ist im Spandauer Doppelhaushalt 2014/2015 eingestellt. Der Haushalt war unlängst vom zuständigen Hauptausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses mit einer Sparauflage in Höhe von 433.000 Euro genehmigt worden (wir berichteten). Weil die Bausubstanz des Gebäudes gefährdet ist, sollte noch in diesem Jahr das marode Dach saniert werden.

Damit keine Teile des bröckelnden Gesimses auf den Gehweg fallen, ist das Haus der Gesundheit zum Ärger vieler Spandauer bereits seit Jahren eingerüstet. Das wird vorerst erst auch so bleiben. Denn wie der Bürgermeister im Ausschuss auf Nachfrage der CDU-Fraktion mitteilte, wird das Dach in diesem Jahr nicht mehr erneuert. Wegen des Weihnachtsmarktes in der Altstadt könnte weder abgesperrt noch Baumaterial angeliefert werden, begründete Kleebank. Vorher wiederum sei man mit der Ausschreibung der Baumaßnahme noch nicht soweit gewesen.

Laut Bürgermeister war das Gebäude dem Bezirk praktisch erst im Oktober übergeben worden. Bei einer Begehung habe man im Dach eine Be- und Entlüftungsanlage entdeckt. Für die Dachreparatur sollten in diesem Jahr 300.000 Euro ausgegeben werden.


Ulrike Kiefert / uk
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