Spandau und Osthavelland rücken zusammen

Spandau. Weil viele Touristen zwischen Spandau und den angrenzenden Gemeinden im brandenburgischen Osthavelland pendeln, wollen Bezirk und Kommunen enger zusammenrücken.

Ein länderübergreifendes Netzwerk soll die touristische Infrastruktur vorantreiben. Deshalb wurde jetzt der "Regionalpark "Osthavelland-Spandau e.V." gegründet. Termin für den lange geplanten Zusammenschluss war der 9. Dezember 2013 im Rathaus Spandau. Dort besiegelten Spandaus Vizebürgermeister und Stadtentwicklungsstadrat Carsten-Michael Röding (CDU) und Bodo Oehme (CDU), Bürgermeister der Gemeinde Schönwalde-Glien, mit insgesamt 14 Anwesenden die künftige Zusammenarbeit.

Ziel des Vereins mit Sitz in Schönwalde-Glien ist es, die Region länder- und gemeindeübergreifend besser miteinander zu vernetzen - von Nauen und Ketzin über Schönwalde und Falkensee bis Spandau. Der Regionalpark ist dabei ausdrücklich kein Planungsinstrument. Anders als beispielsweise die Gemeinsame Landesplanung kann er Entwicklungen in den Gemeinden nicht blockieren. Bislang arbeiten die Kommunen vor allem in wirtschaftlichen Fragen zusammen. Im Rahmen des Konzeptes sollen Firmen ermuntert werden, sich in der Region anzusiedeln und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Aber auch andere Themen stehen im Vordergrund: die Verbesserung der touristischen Infrastruktur, aber auch Naturschutz und Denkmalpflege. Außerdem will der Verein Veranstaltungen zu regionaler Kunst, Kultur und Zeitgeschichte organisieren.

Mitglied im Regionalpark können neben den Gemeinden selbst auch Vereine, Verbände, Unternehmen und Privatpersonen werden.

Wer sich in dem Verein engagieren will, wendet sich an die Gemeinde Schönwalde-Glien, info@bodo-oehme.de, oder an das Bezirksamt, elke.hube@ba-spandau.berlin.de.

Ulrike Kiefert / uk
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