SPD will Abbiegeprobleme am Brunsbütteler Damm entschärfen

Spandau. Die SPD möchte mit einem erweiterten Halteverbot am Brunsbütteler Damm zwischen Kaisers, Penny, Getränke-Hoffmann und Netto Gefahrensituationen entschärfen.

In der Sitzung der Bezirksverordneten am 26. September wollen die Sozialdemokraten das Bezirksamt beauftragen, sich bei der Verkehrslenkung Berlin dafür einzusetzen, das das Halteverbot rund 20 Meter bis zur Prisdorfer Straße ausgeweitet wird. "Den Abbiegern, die aus der Prisdorfer Straße in den Brunsbütteler Damm einbiegen wollen, ist die Sicht durch die parkenden Autos, zum großen Teilen Lkw, völlig versperrt", begründet Fraktionschef Christian Haß den Antrag. Besonders Linksabbieger, die stadteinwärts fahren wollen, hätten große Probleme, die Verkehrssituation zu überblicken. Der Verkehrsstrom reiße auch nicht ab, wenn die Ampel an der Einmündung Egelpfuhlstraße auf Rot steht, da dann die Kunden der Lebensmittelmärkte vom Parkplatz die Situation nutzten, um rechts in den Brunsbütteler Damm einzubiegen.

"Besonders die Mitarbeiter der Industrieansiedlungen in der Staakener Straße stehen in der Prisdorfer Straße nach Dienstende in der Warteschlange, um sich dann, ohne richtigen Sichtkontakt, links in den Brunsbütteler Damm einzufädeln", nennt Haß ein weiteres aktuelles Verkehrsproblem.

Die Sitzung beginnt am 26. September 17 Uhr im BVV-Saal des Rathauses, Carl-Schurz-Straße 2/6.


Christian Schindler / CS
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