SSV: 5:4 im Elfmeterschießen gegen Altglienicke

Spandau. Der Spandauer SV hat für die Sensation in der dritten Hauptrunde um den Berliner Fußball-Pokal gesorgt: Der Landesliga-Spitzenreiter setzte sich am 14. Oktober nach Elfmeterschießen gegen den zwei Klassen höher spielenden Oberligisten VSG Altglienicke durch.

Dabei sah es am vergangenen Sonntag vor 176 Zuschauern auf dem Sportplatz in der Neuendorfer Straße zunächst nach einem Erfolg der Gäste aus. Sie gingen bereits in der zehnten Minute mit 1:0 in Führung. Sebastian Pfingst konnte nach einer knappen Stunde zum 1:1 ausgleichen. An diesem Ergebnis änderte sich bis zum Ende der regulären Spielzeit und auch in der anschließenden Verlängerung nichts mehr. Also musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen.Diese Übung, ohnehin immer spannend, entwickelte sich dann zu einem fast unendlichen Krimi. Denn es brauchte insgesamt 14 Strafstöße, bis der Sieger feststand. Los ging das Duell mit drei Fahrkarten. Zwei Kicker von Altglienicke verschossen ebenso, wie SSV-Spieler Mustafa Bicen. Sein Teamkollege Benjamin Kasper traf danach für die Spandauer, ebenso die Gäste. Dann vergab Deniz Tatli für den SSV, Serhat Yosma und Mehmet Aydin waren dagegen erfolgreich, dazu die beiden Schützen des Oberligisten. Somit hatte jedes Team nach dem regulären Elfmeterschießen, bei dem fünf Spieler jeder Mannschaft antreten müssen, drei Tore erzielt.

Der Penalty-Wettbewerb musste also weitergehen, bis sich ein Team einen weiteren Fehlschuss leistet. Vincent Bautzki und Niels Preuß behielten für den SSV die Nerven. Und ihr Keeper Thorsten Wiese konnte den Schuss des Altglienickers Tobias Döge parieren. Das war die Entscheidung.

Neben dem Spandauer SV hat auch Berlin-Ligist SC Staaken den Sprung in das Achtelfinale geschafft. Staaken musste im Bezirksderby beim SC Gatow (ebenfalls Berlin-Liga) antreten und gewann dort mit 2:1 nach Verlängerung. Die Führung der Gatower durch Tim Bintin in der 65. Minute konnte Erhan Bahceci kurz vor Schluss der regulären Spielzeit ausgleichen. Sein Vereinskamerad Sebastian Gigold sorgte nach sechs Minuten in der Verlängerung für den Endstand.

Ausgespielt wird die nächste Pokalrunde am Sonntag, 17. Februar, kommenden Jahres.


Thomas Frey / tf
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