"Stark ohne Gewalt" initiierte neue Kunstaktion

Julian Ingenbold, Anna Feilke und Leonie Pohl (von links), hier vor den Laternen im Koeltzepark, bereiten weitere Projekte vor. (Foto: Christian Schindler)

Spandau. Der Spandauer Verein "Stark ohne Gewalt" hat am 22. Februar die Kunstaktion "Lichter des Respekts, der Toleranz und der Gewaltfreiheit" abgeschlossen.

Vier Wochen erleuchteten Laternen den Koeltzepark. Wie berichtet, hatte "Stark ohne Gewalt" mit diesem Kunstprojekt auf Gewalttaten von Jugendlichen in dem Park reagiert. "Die Jugendlichen, die sich regelmäßig im Park aufhalten, haben auch auf die Laternen aufgepasst", freut sich der Leiter von "Stark ohne Gewalt", Mahdi Saleh, über die Resonanz.In der Tat wurden die filigranen Werke nicht Opfer von Vandalismus. Aus Gesprächen mit Anwohnern weiß Saleh, dass inzwischen auch wieder Menschen durch den Park gehen, die zumindest nach Einbruch der Dunkelheit lieber Umwege in Kauf nahmen. Beim Verein wird gerade neben den ständigen Antigewalttrainings und Nachhilfeangeboten ein neues Kulturprojekt geplant. Am 12. März soll ein Hip-Hop-Workshop starten, vorbereitet von den Praktikantinnen Anna Feilke und Leonie Pohl.

Verstärkt wird "Stark ohne Gewalt" seit dem 1. Januar zudem von Julian Ingenbold. Der Kraftfahrzeugmeister, der zudem an der Freien Universität Erziehungswissenschaft studierte, kann bei Beratungen wichtige Hinweise zum Wechsel ins Berufsleben geben.


Christian Schindler / CS
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