Unternehmen winken Preise in Höhe von 10.000 Euro

Spandau. Auch 2013 vergeben die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales und das Landesamt für Gesundheit und Soziales den vor zehn Jahren erstmals als Integrationspreis ausgelobten Inklusionspreis. Wirtschaftsstadtrat Carsten-Michael Röding (CDU) ermutigt alle Spandauer Betriebe, sich an der Ausschreibung zu beteiligen.

Der Inklusionspreis wird in den drei Kategorien Kleinunternehmen, mittelständische Unternehmen und Großunternehmen verliehen. Die drei Preise sind jeweils mit einer Geldprämie in Höhe von 10.000 Euro dotiert. Ein weiteres Unternehmen, das sich in der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen besonders verdient gemacht hat, kann mit einem Sonderpreis ausgezeichnet werden. Dieser ist jedoch nicht mit einer Geldprämie dotiert."Wir rufen die Spandauer Arbeitgeber auf, sich bis zum 15. September an diesem Wettbewerb zu beteiligen", sagt der Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Klaus Laufmann. Nachahmenswerte Beispiele der beruflichen Teilhabe schwerbehinderter Menschen müssten öffentlich bekannt werden, damit sich möglichst viele Nachahmer fänden. "Denn die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben ist ein ungemein wichtiger Baustein unserer Inklusionsbemühungen im Bezirk", so Röding. 2008 sei bereits das Spandauer Unternehmen "Mondo Pasta" mit einem Preis ausgezeichnet worden. Dem gelte es nun nachzueifern.

Bewerbungen sind an das Landesamt für Gesundheit und Soziales, Integrationsamt, Frau Stanko, II C 15, Turmstraße 21, Haus A, 10559 Berlin, zu richten. Weitere Informationen gibt es auf www.berlin.de/lageso/arbeit/inklusionspreis/index.html.

Michael Uhde / Ud
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