Video-Technik soll für mehr Sicherheit sorgen

48 neue Kameras ermöglichen jetzt im U-Bahnhof Rathaus Spandau eine verbesserte Überwachung. (Foto: BVG)

Spandau. Als einer der ersten Bahnhöfe im Berliner U-Bahn-Netz ist jetzt die Station Rathaus Spandau mit einem modernen Kamera-Überwachungssystem ausgestattet worden. "Damit soll Fahrgästen der bestmögliche Sicherheitsstandard geboten werden", sagt der Spandauer SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz.

Der U-Bahnhof verfügt nun über 43 Kameras. Sie können geschwenkt und geneigt werden und ermöglichen es, auf ein Geschehen zu zoomen. Mit ihrer hohen Auflösung sollen sie dazu beitragen, dass Vorfälle schneller aufgeklärt werden. Außerdem sollen sie abschreckend auf potenzielle Täter wirken.Die Videoaufzeichnung und Speicherung im Rahmen der gesetzlichen Frist von 48 Stunden erfolgt durch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Alle Daten werden der Sicherheits-Leitstelle übermittelt. Die Polizei fordert beim Anfangsverdacht einer Straftat die entsprechenden Filmausschnitte als Beweismaterial an.

"Die Zahl dieser Video-Abfragen ist berlinweit deutlich gestiegen", sagt Buchholz. Seien es 2010 noch 1698 gewesen, habe sich die Zahl 2012 auf 2517 erhöht. Dadurch hätten im vergangenen Jahr 702 Tatverdächtige ermittelt werden können.


Michael Uhde / Ud
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